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Wolfsburgs Fußball-Opa: Mit 75 immer noch dabei

Fußball-Altsenioren Wolfsburgs Fußball-Opa: Mit 75 immer noch dabei

Er ist der wohl älteste aktive Fußballer Wolfsburgs: Hans-Joachim Pawelczynski. Mit 75 Jahren läuft der rüstige Rentner immer noch Sonntag für Sonntag bei den Altsenioren des WSV Wendschott dem Ball hinterher.

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Der wohl älteste Fußballer Wolfsburgs: Hans-Joachim „Pawel“ Pawelczynski (l. mit Kapitän Michael Moser) spielt mit 75 Jahren immer noch für die Altsenioren des WSV Wendschott.

Quelle: Roland Hermstein (2)

„Es macht immer noch Spaß“, sagt der Fußballer, der von seinen Freunden nur „Pawel“ gerufen wird. Mit acht Jahren stand er das erste Mal auf dem Fußballplatz, und zwar bei den Knaben des VfB Peine. 1956 zog es den am 12. September 1939 geborenen Pawelczynski aus familiären Gründen nach Rühen, dort spielte er für Blau-Weiß auf Kreisebene.

„Dann kam die beste Zeit für mich beim SSV Vorsfelde“, erinnert sich Pawelczynski gern an die Jahre von 1959 bis 1969 zurück. Mit einem Tag, „den ich nie vergessen werde“. Gemeint ist der 10. September 1969, als er mit dem SSV gegen den damaligen Erstligisten Eintracht Braunschweig spielen durfte. Vorsfelde unterlag dem haushohen Favoriten nur mit 1:2,. Wichtiger war für Pawelczynski aber, dass an diesem Tag seine Gattin Regina Sohn Jörn zur Welt brachte.

Als frischgebackenen Familienvater zog es ihn wieder nach Rühen zurück, wo er von 1970 bis 1974 als Spielertrainer und auch noch zwei Jahre als Vereinsvorsitzender aktiv war. Die nächste Station war wieder Vorsfelde, wo er als Kapitän die Altherren und Altsenioren auf den Platz führte, zudem im Vorstand als Schriftführer mitarbeitete.

Seit 1999 ist „Pawel“ bei den Wendschottern, steht regelmäßig mittwochs auf dem Trainingsplatz. Spielt er nicht Fußball, ist der 75-Jährige oft mit seiner Frau auf den Fahrrad unterwegs. Außerdem besucht er zweimal in der Woche ein Fitnessstudio. Und wie lange will der Linksfuß („Mein rechtes Bein ist ein Holzbein“) noch kicken? „Mal abwarten, eben habe ich noch richtig Lust.“

dik

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