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Wolfsburgerinnen erlebten WM-Finale in Argentinien

WM-Finale in Argentinien Wolfsburgerinnen erlebten WM-Finale in Argentinien

Welch ein herrlicher Auswärtssieg! Die Wolfsburgerinnen Frederike Boettger, Elisa Schmidt und Sharin Busch erlebten den deutschen WM-Sieg im Land des Finalgegners Argentinien - eine ganz besondere, lustige, freudige, aber auch etwas brenzlige Nacht in Buenos Aires.

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Deutsche WM-Party in Buenos Aires: Die Wolfsburgerinnen Sharin Busch, Elisa Schmidt und Frederike Boettger feierten den Titel in Argentinien.

Die drei jungen Frauen arbeiten bei VW und sind im Rahmen eines Wanderjahres in Argentinien. Der Jubel über die Finalteilnehmer war groß. „Auf der Arbeit wurden fleißig Wetten gegen die Argentinier abgeschlossen“, schildert Busch. „Wir Deutsche waren sehr siegessicher.“ Bei den Einheimischen überwog indes Skepsis. „Die Angst, gegen Deutschland spielen zu müssen, war schon beim Turnierstart sehr groß“, so Busch. Immer wieder hörte sie von den Kollegen: „Ihr und wir müssen unbedingt Gruppensieger werden, dann treffen wir erst im Finale aufeinander.“

Das verfolgten die Wolfsburgerinnen gemeinsam mit 200 anderen Deutschen in einem Restaurant in Buenos Aires - bei Bratwurst, Sauerkraut und Brezeln. „Die Atmosphäre war einfach geil. Wir haben uns fast wie zu Hause gefühlt“, erzählt Busch, die mit ihren Kolleginnen 120 Minuten zitterte und nach Mario Götzes Siegtor Freudentränen in den Augen hatte. „Für uns hätte es nichts Schlimmeres gegeben, als am Montag als Vizeweltmeister von unseren Kollegen belächelt zu werden“, so die Wolfsburgerin.

Als sich die deutsche Titelparty in die Straßen von Buenos Aires verlagerte, wurde es aber ungemütlich. „Es gab ein paar Streitigkeiten mit enttäuschten Argentiniern. Es rückten unendlich viele Polizisten an und sperrten die Straße“, berichtet Busch. „Feiern durften wir dann leider nicht mehr und mussten inkognito nach Hause. Einige Deutsche hatten sogar Argentinien-Trikots als Tarnung mit.“ Die Mehrheit der Einheimischen gratulierte aber fair.

rs

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