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Nach zwölf harten Runden: Artur Reis bleibt Weltmeister

Kickboxen Nach zwölf harten Runden: Artur Reis bleibt Weltmeister

WM-Titel verteidigt! Artur Reis (23) besiegte Zoltan Laszak am Samstag in Munster nach Punkten. Am Donnerstag geht’s schon zum World-Cup-Turnier nach Rimini.

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Erfolgs-Duo: Trainer Antonino Spatola (l.) und Artur Reis.

Quelle: AKBC

Reis bleibt Supermittelgewichts-Weltmeister im Kickboxen nach Version des Weltverbands WAKO-Pro. Der Athlet des AKBC Wolfsburg besiegte vor 800 Zuschauern in Munster den Ungarn Laszak in einem harten Fight über zwölf Runden nach Punkten (119:111, 118:112, 118:112).

Vor den Augen von Schauspieler Claude-Oliver Rudolph musste Reis in der Klasse bis 78,1 Kilogramm gleich in der ersten Runde einen schweren Kick einstecken, das rechte Auge schwoll schwer an. Von da an war klar, dass Vorsicht vor den Tritten des Ungarn geboten war.

In der ersten Pause stellten der Titelverteidiger und AKBC-Trainer Antonino Spatola die Taktik um. Fortan war es das Ziel, die unübersehbaren boxerischen Vorteile auszunutzen und direkte Kick-Duelle zu vermeiden. Der 23-jährige Reis hielt noch die Mindestzahl von sechs vorgegebenen Kicks ein und zog dem Ungarn mit harten Schlägen den Zahn. Reis sagte hinterher: „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und damit, den Titel wieder nach Wolfsburg geholt zu haben. Laszak war ein harter Gegner.“

Trainer Antonino Spatola sagte: „Es war wichtig, dass Artur nach diesem Kick in der ersten Runde nicht noch einmal am Auge getroffen wurde – dann wäre der Kampf womöglich schon zu Ende gewesen.“

Ab Donnerstag wartet die nächste Aufgabe: Reis nimmt wie seine AKBC-Kollegen Arthur Dühring, Sandra Peczkowski, Mohamed Amiri (alle Elite-Vollkontakt) und Junioren-Vollkontaktler Nicolas Piekarski am World-Cup-Turnier im italienischen Rimini teil.

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