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Wind-Pech für Knipphals: Knappes Aus im Vorlauf

Leichtathletik-WM: Dem VfL-Sprinter fehlen sechs Hundertstel Wind-Pech für Knipphals: Knappes Aus im Vorlauf

Das war knapp, das war schade: Sven Knipphals, Top-Leichtathlet des VfL, ist am Samstag beim WM-Vorlauf über 100 Meter knapp gescheitert. Sechs Hundertstel hinter dem Franzosen Christophe Lemaitre wurde der Wolfsburger Vierter - Platz drei hätte den Einzug ins Halbfinale bedeutet.

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Am Samstag geht‘s weiter: Nach dem Aus im WM-Vorlauf über 100 Meter gilt die Konzentration von Sven Knipphals jetzt der Staffel.

Am Ende stehen 10,31 Sekunden und Platz 37 für Knipphals‘ WM-Einzelstart-Premiere im Protokoll. Das klingt im ersten Moment durchschnittlich - doch dass Knipphals vom „besten Lauf der Saison“ sprach, war dennoch nachvollziehbar. Denn er war mit 10,13 Sekunden als 34. der Meldeliste angereist und verkaufte sich sehr gut. Das Problem: Seit vier Wochen ist der 29-Jährige vom Pech verfolgt - oder besser gesagt vom Gegenwind.

Erst erwischte er bei den deutschen Meisterschaften Ende Juli in Nürnberg den einzigen Lauf mit (noch dazu heftigem) Gegenwind und verpasste das Finale. Und nun in Peking dasselbe Spiel: Sieben Vorläufe fanden innerhalb von 40 Minuten statt, mit 1,4 Metern pro Sekunde wehte bei Knipphals erneut ein unangenehmes Lüftchen von vorn. Es war der Lauf mit den ungünstigsten äußeren Bedingungen.

„80 Meter habe ich gegen Lemaitre super dagegen gehalten. Am Ende ist er dann einfach zu stark und läuft mir davon“, so Knipphals. Dennoch: Am Ende war der zurzeit zweitbeste deutsche Sprinter nur wenig langsamer als Weltklasse-Sprinter Lemaitre, der sich als Dritter des Laufes unmittelbar ins Halbfinale rettete.

Zufrieden war Knipphals am Ende dennoch: „Die Stimmung war wirklich genial, sowas erlebe ich immer wieder gerne. Auch die Bahn ist top.“ Jetzt wartet er auf seine zweite WM-Aufgabe: Am Samstag will er mit der Staffel ins Finale.

fs

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