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Willkommen zurück im Bundesliga-Alltag

Frauenfußball-Bundesliga Willkommen zurück im Bundesliga-Alltag

Jetzt geht‘s für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg zurück in den Bundesliga-Alltag. Nach den zahlreichen Ehrungen und Feierlichkeiten sowie dem Saison-Eröffnungsspiel vor 8.300 Zuschauern gegen Bayern muss das Team von Trainer Ralf Kellermann am Sonntag (15 Uhr) zum USV Jena - in ein fast leeres Stadion.

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Hier sind die Ränge nicht so voll: Der USV Jena spielt im Schnitt vor knapp 400 Zuschauern.

„Die vergangenen Wochen haben wir genossen“, meint Kellermann. Sie standen im Zeichen von Siegen und Titelpartys. Meisterschaft, Pokal, Champions League, EM - die Ehrungen danach zogen sich. Die vorerst letzte gab‘s am Dienstag bei Ministerpräsident Stephan Weil. „Dieser Termin war eigentlich früher angedacht“, so Kellermann. Da aber neben den Wolfsburger Fußballerinnen auch der Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig eingeladen war, „ging es nur zu diesem späten Zeitpunkt“. Aber: „Wir haben uns über diese Einladung gefreut.“

Der Saisonstart gegen Bayern war ein weiteres Highlight. „Die Stimmung und die vielen Zuschauer waren toll“, so Kellermann.

Am Sonntag gibt‘s zum ersten Mal nach den Feierwochen wieder Liga-Hausmannskost. Jena spielt vor deutlich kleineren Kulissen. In der vergangenen Saison besuchten die Spiele auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld im Schnitt 390 Zuschauer. Solche Kulissen ist der VfL gar nicht mehr gewohnt. Kellermann: „Kein Problem. Wir haben uns seit Wochen auf diesen Alltag eingerichtet. Es ist immer eine Frage der Einstellung.“

Und die scheint zu stimmen. Kapitänin Nadine Keßler: „Es wird generell Zeit, in Jena den Schalter umzulegen, unabhängig von der Zuschauerzahl, die ist nebensächlich. Wir brauchen Punkte und Selbstvertrauen.“ Die Nationalspielerin redet Klartext: „Was wir gegen Bayern gezeigt haben, war nicht unser Anspruch. Wir wollen den Auftakt wiedergutmachen, also haben wir Motivation genug.“

dik/rs

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