Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Wiedersehen mit der Vergangenheit

Frauenfußball-Bundesliga Wiedersehen mit der Vergangenheit

Heute stehen für einige Fußballerinnen des VfL Wolfsburg noch WM-Qualifikationsspiele auf dem Programm, am Sonntag hat sie der Bundesliga-Alltag wieder. Der VfL muss zu Bayer Leverkusen, dem Ex-Klub der Neu-Wolfsburgerin Isabel Kerschowski.

Voriger Artikel
8:5! Neuhaus-Auftakt mit einem Arbeitssieg
Nächster Artikel
Vorsfelde mit Respekt

Große Ziele mit dem VfL: Isabel Kerschowski (r.) will mit Wolfsburg Titel sammeln, ein Sieg bei ihrem Ex-Klub Leverkusen am Sonntag wäre hilfreich.

Die Rückkehr ins Ulrich-Haberland-Stadion - für Offensiv-Allrounderin Kerschowski kein Problem. Nach ihrem Wechsel im Sommer hatte die 26-Jährige, die ihre Teamkolleginnen „Isi“ rufen, noch regen Kontakt zu einigen ihrer früheren Mitspielerinnen, „auch wenn das jetzt schon weniger geworden ist“, wie sie gesteht. „Aber ich freue mich auf die Mädels.“

Vor gut zwei Jahren war Kerschowski von Turbine Potsdam nach Leverkusen gewechselt, absolvierte für Bayer 33 Bundesliga-Spiele (zwei Tore). Mit Potsdam hatte die erfahrene Angreiferin ihre größten Erfolge feiern können, wurde fünfmal deutsche Meisterin und gewann 2010 die Champions League. An Titel denkt Kerschowski auch heute. „Wolfsburg ist für mich die Chance, ganz oben anzugreifen, den Meistertitel und die Champions League zu verteidigen und im Pokal sehr weit zu kommen“, so die gelernte Möbeltischlerin.

In der Vorbereitung plagten sie Verletzungen, zum Ligastart war sie fit und kam zweimal als Joker rein. Dass sie keinen Stammplatz sicher hat, war der sympathischen Berlinerin klar: „Ich wusste doch, in was für ein hochkarätiges Team ich komme.“ Insgesamt hat Kerschowski 158 Bundesligaspiele absolviert. „Wirklich so viele schon?“, fragte sie erstaunt nach. „Dann wollen wir mal die 200 angreifen“, so die Stürmerin schmunzelnd. Vielleicht kann sie damit ja am Sonntag in Leverkusen beginnen: „Als Fußballerin will man immer spielen, auch wenn es gegen den Ex-Verein geht.“

dik

Voriger Artikel
Nächster Artikel