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Wieder kein Erfolg: Ehmens Drama hat vier Akte

Fußball-Bezirksliga Wieder kein Erfolg: Ehmens Drama hat vier Akte

Gifhorn. Der MTV Gamsen hat den Höhenflug des MTV Wasbüttel durch einen 3:1-Auswärtssieg äußerst unsanft beendet. Die Wasbütteler sind jetzt punktgleich vor dem Lokalrivalen MTV Isenbüttel (4:1 beim SSV Vorsfelde II) Fünfter.

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Höhenflug gestoppt: Wasbüttel (l. Kevin Brodöhl) unterlag Gamsen (r. Sascha Benke) verdient mit 1:3.

Quelle: Lea Rebuschat

Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga bleibt der TSV Ehmen nach dem ganz bitteren 0:1 beim TSV Germania Helmstedt.

MTV Wasbüttel - MTV Gamsen 1:3 (0:1).
„Wir haben endlich Männerfußball gespielt“, freute sich Gamsens Coach Ralf Ende. Spielerisch war es auf beiden Seiten kein Leckerbissen - mangelnden Einsatz konnte man aber keinem vorwerfen. „Kämpferisch war das in Ordnung“, befand Wasbüttels Trainer Udo Hoffmann. „Wir sind nur nicht richtig ins Spiel gekommen.“ Vor dem Tor fehlte den Wasbüttelern der entscheidende Punch, die Ausfälle von Sascha Scurria, Suleyman Basaran und Phillip Lohmann machten sich gerade in der Offensive bemerkbar. So ging Gamsens Sieg in Ordnung. „Ich bin sehr zufrieden“, gestand Ende, in dessen Mannschaft der Flüchtling Ebrima Jallow (Gambia) zu seinem ersten Einsatz kam.

  • Wasbüttel: Loos - Stein (46. Ehmling), Dragendorf, Zaeefi, Markworth - David, Wöllnitz (36. Thies) - Grundmann, Oliver (75. Fröhlich), Brodöhl - Balzereit.
  • Gamsen: Filikidi - Keller, Grunau, Benke, Nelip (70. Cordt) - Torres (82. Gülabi), Apaydin, Dickhoff, Dinus - Jallow, Nemr (76. Ziegler).
  • Tore: 0:1 (2.) Nemr, 0:2 (65.) Torres, 0:3 (72.) Dickhoff, 1:3 (77.) Balzereit (Handelfmeter).

TSV Germania Helmstedt - TSV Ehmen 1:0 (0:0).
Der Spielverlauf klingt so, als ob der Fußball-Gott etwas dagegen hätte, dass die Ehmer den ersten Sieg einfahren. In der Schlussphase einer umkämpften, aber nicht gutklassigen Partie gab es das Drama in vier Akten: Erst schoss Marcel Schöppke freistehend aus bester Position vorbei, dann setzte Marco Djuran einen Foulelfmeter neben das Germanen-Tor - und Max Hannemanns Kopfball wurde in der 88. Minute von Helmstedts Keeper noch von der Linie gefischt. Besonders bitter war die Schlusspointe: Nach der Hannemann-Chance erzielte Olaf Glatz im Gegenzug per Sonntagsschuss das 1:0. Selbst Helmstedts Trainer Nils Osteroth sagte danach: „Unter diesen Umständen war der Sieg natürlich glücklich. Die Ehmer tun mir leid.“ Deren Coach Holger Pufall war mental fertig, sagte nur leise: „Fußball kann so bitter sein.“

  • Helmstedt: Franke - Orbu, Bruns, Gründler (90. Hartwig), Hain - Mere (46. Valley), Tounkara - Glatz, Ellermeyer, Schittko - Fricke (80. Joachimski).
  • Ehmen: Schulz - Krebs, Wolf, Tschernetzki - Djuran, Gall (71. Geissler), Gembus, Albanese, Hannemann - Schöppke, Severin (70. Herde).
  • Tor: 1:0 (89.) Glatz.

SSV Vorsfelde II - MTV Isenbüttel 1:4 (0:2).
„Ich bin total zufrieden“, freute sich MTV-Trainer Rouven Lütke nach dem Auswärtssieg. „Das war eine starke Mannschaftsleistung.“ Sein Team münzte die spielerische Überlegenheit allerdings erst kurz vor dem Seitenwechsel in Tore um: Maximilian Blücher verwertete gleich zwei Standards per Direktabnahme. In der zweiten Hälfte spielte Isenbüttel das Spiel runter und hätte laut Lütke „sogar noch ein, zwei Tore mehr machen können“. Bei den Vorsfeldern herrschte dagegen Ernüchterung. „Wir haben teilweise gut mitgespielt, waren dann aber in den entscheidenden Momenten nicht richtig da“, stellte SSV-Keeper Gerrit Güterbock fest.

  • SSV: Güterbock - Funk, Schulze, Kreiter (51. Steinberg), Weinrich - Klein, Tanriverdi - Wienhold, Wienecke - Öznar (46. Kühnetz), von der Ohe (75. Berber).
  • MTV: Strübing - T. Gökkus, Linde, Meinecke, Rendchen-Huneke - Jaesch, Wiesner - Gernsheimer, Blücher (84. Knoblich) - Hajdari (76. Springer), Klapproth (81. Ö. Gökkus).
  • Tore: 0:1 (40.) Blücher, 0:2 (44.) Blücher, 0:3 (47.) Gernsheimer, 1:3 (70.) Wienecke, 1:4 (77.) Gernsheimer.

lpa/mäk

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