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Weltfußball-Gold für Keßler und Kellermann

Fußball Weltfußball-Gold für Keßler und Kellermann

Große Ehre und viel Glanz für Wolfsburgs Frauenfußball bei der Gala des Weltfußballs, der Verleihung des Ballon d‘Or, durch die FIFA und das Magazin France Football gestern in Zürich! Nadine Keßler, Kapitänin des Champions-League-Siegers VfL, wurde Welt-Fußballerin des Jahres, VfL-Coach Ralf Kellermann Welt-Frauen-trainer des Jahres.

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Ganz großer VfL-Erfolg: Nadine Keßler wurde als Welt-Fußballerin des Jahres ausgezeichnet, FIFA-Chef Joseph Blatter freute sich mit ihr und Cristiano Ronaldo, der den Ballon d‘Or bei den Männern gewann.

Es war fast wie ein Omen: Beim Einmarsch kam Nadine Keßler als eine der drei Finalistinnen an der Seite von Cristiano Ronaldo, einem der drei Finalisten, ins Kongresshaus. Der Weltstar von Real Madrid gewann die Wahl bei den Männern.

Das Wolfsburg-Duo war mächtig gerührt, Kellermann sogar doppelt. Bewegt hatte er als erster Geehrter des Abends die Bühne betreten, fasste sich dann, betonte, dass es eine persönliche Auszeichnung in einem Mannschaftssport sei, „eine Auszeichnung, hinter der eine Teamleistung steht“. Er sei vielen zu Dank verpflichtet, bei denen er das persönlich tun wolle. Er bat um Verständnis, dass er keine lange Rede halten wolle vor dem Hintergrund der „Tragödie um Junior Malanda“.

Gerührt bis zu fast zu Tränen war der Coach dann, als Nadine Keßler die Auszeichnung als Fußballerin des Jahres entgegennahm. Auch Keßler kämpfte mit Tränchen, gab zu: „Mir schlägt das Herz bis zum Hals.“ Doch egal „wie toll der Moment ist, er wird von der Tragödie um Malanda überschattet, wir können unsere Trauer kaum in Worte fassen“. Sie richtete Dank an den Klub, VfL- und Nationalteam, Trainer des VfL und der DFB-Mannschaft, ihre Familie und ihre medizinische Betreuung. Denn, das hatte Keßler vorher schon gesagt: „Ich hoffe, dass ich bei der WM in Kanada dabei sein kann.“ Nach einer Knie-OP ist sie in der Reha. Beim Ballon d‘Or ließ sie Marta (FC Rosengard) und US-Ikone Abby Wambach hinter sich.

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