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Weil die Joker stechen: Lupo II schafft Durchmarsch

AZ/WAZ-Serie: Die Fußball-Meister Weil die Joker stechen: Lupo II schafft Durchmarsch

Wolfsburg. Der Weg zum Titel und damit zum Durchmarsch in die Landesliga endete für die Bezirksliga-Fußballer von Lupo/Martini Wolfsburg II, wie er begonnen hatte – mit einem 1:0-Erfolg. Dazwischen charakterisierte den Meister vor allem eines: Beharrlichkeit. Die Mannschaft von Coach Babis Cirousse verlor nie den Glauben an die eigenen Stärken.

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Meister der Fußball-Bezirksliga: Lupo/Martini Wolfsburg II mit (h. v. l.) Christian Palella, Hasan Dösemeci, Manuel Matzedda, Michele Zanfino, Anton Dietz, Felipe Noviello, Alexandros Boussios, Marco Cuccia, Abbas Kassem, Maurice Magnus, Marco Fiorillo, Frederic Krecklow, Phil Schröder, Frano Katic, Pietro Ficara, Kerim Atouani, Stanislaw Schkurin, Physiotherapeutin Alice Wagner, Mohamed Magri, Davide Minardi, Betreuer Maurice Golato; (v. v. l.) Betreuer Sebastiano Russo, Angelo Allegrino, Fabio Allegrino, Giuseppe Giandolfo, André Grandt, Giovanni Millemaci, Andrea Russo, Frane Jurcevic, Luke Elling und (liegend) Trainer Babis Cirousse.

Quelle: Cagla Canidar

Mit dem Auftaktsieg beim VfL Wahrenholz sorgte Neuling Lupo II gleich mal für Furore. „Dort zu gewinnen, das haben nicht viele geschafft“, so Cirousse. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem SSV Kästorf. Die Wolfsburger blieben dabei in fast der Hälfte aller Spiele ohne Gegentore. Getreu der Devise: hinten dichthalten und vorn Alarm bis zur letzten Minute. Cirousse stolz: „Auswärts haben wir nur zehn Tore bekommen – allein das ist schon der Wahnsinn.“

Dann kam der letzte Spieltag, an dem Primus Kästorf zum packenden Titelduell bat. Und die Italiener schafften es tatsächlich, den SSV auf den letzten Metern zu stürzen. Das entscheidende 1:0 durch Stanislaw Schkurin in der 85. Minute wird Eintrag in die Lupo-Geschichtsbücher finden.

Doch von ungefähr kam der Erfolg nicht, zumal auch die Einwechselspieler (mehr als zehn Jokertore) immer wieder ein Offensiv-Feuerwerk entfachten. Cirousse: „Ich habe stets gesagt, dass der beste Kader Meister wird.“ Zudem beherrschte seine Elf nicht weniger als vier Spielsysteme, die Lupo-Reserve blieb unberechenbar. Mit dem Landesliga-Aufstieg schlägt sie nun ein neues Kapitel auf. „Ziel ist es, nicht abzusteigen“, sagt Cirousse, „und wir wollen frisch und frei aufspielen.“ So wie in der Bezirksliga.

von Malte Schönfeld

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Bezirksliga – Rückblick
Knapp geschlagen: Kästorf (r. Max Samkowez, hier gegen Wahrenholz) wurde erneut Bezirksliga-Vizemeister.

Kästorf. Ein Acht-Punkte-Polster hatte sich Kästorf zeitweise auf Verfolger Lupo/Martini Wolfsburg II zugelegt. Trotzdem wurde der SSV auf der Bezirksliga-Zielgeraden noch abgefangen, die Vizemeisterschaft war für die Fußballer von Trainer Georgios Palanis kein Trostpflaster. Jetzt schauen sie aber schon wieder in die Zukunft.

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