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Wegner geht: Was macht der VfB Fallersleben?

Fußball-Landesliga Wegner geht: Was macht der VfB Fallersleben?

René Wegner, Trainer des Fußball-Landesligisten VfB Fallersleben, wird sein Amt zum Saisonende niederlegen - dieser WAZ-Exklusivbericht schlug gestern Wellen im Fußball-Bezirk und im Klub. Dass der Coach aufhört, wird von den Spielern und vor allem vom Fanklub „Löwen von Fallersleben“ bedauert.

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Entscheidung gefallen, Blick nach vorn: René Wegner hat seinen Rücktritt als Coach des Landesligisten VfB Fallersleben angekündigt (WAZ berichtete exklusiv).

Quelle: Gero Gerewitz

Die Gründe für seinen Entschluss hatte Wegner, seit 2009 auf der VfB-Bank, gestern in der WAZ ausführlich benannt.

Neuerungen wie die Einführung eines Sportkoordinators, um die einzelnen Mannschaften besser zu verzahnen, seien auf Widerstand gestoßen, war einer der Gründe. „Ich habe gestrampelt und gemacht, am Ende war ich aber müde“, so Wegner. Dass der Zeitpunkt, mit seinem Entschluss an die Öffentlichkeit zu gehen, eventuell unglücklich war, wollte der 30-Jährige nicht ausschließen. „Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Darüber kann man sicherlich streiten“, so Wegner weiter. „Im März oder April, wenn wir vielleicht mitten im Abstiegskampf stecken? Ich glaube, so war es besser.“ Und er stellt klar: „Da gibt es auch kein Zurück.“

Jetzt sei er erleichtert, dass das Notwendige gesagt sei, „jetzt konzentriere ich mich auf die rein sportliche Aufgabe, als Aufsteiger den Klassenerhalt zu schaffen.“

Wilfried Esche, VfB-Urgestein, früher Pressesprecher der Fußballsparte, jetzt in gleicher Funktion beim Fanklub aktiv, hofft dennoch, dass Wegner seine Entscheidung nochmal überdenkt. „Mir blutet das Herz. René hat hier sechs Jahre eine tolle Arbeit gemacht. Schade, dass das zu Ende sein soll.“

Nicolas Heidtke, Geschäftsführer des Gesamtvereins, bedauert, dass die Probleme der Sparte („Wenn man dann nach außen gegangen wäre...“) nicht zuerst intern besprochen worden seien. Handlungsbedarf von Seiten des Gesamtvereins sieht der Geschäftsführer gegenwärtig aber nicht. Heidtke: „Das ist eine reine Angelegenheit der Fußballsparte.“

dik

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