Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
„War Männerfußball gegen Jugendfußball“

Fußball-Regionalliga „War Männerfußball gegen Jugendfußball“

Im Frust nach dem 0:1 gegen Großaspach fand Pablo Thiam deutliche Worte. „Das war Männerfußball gegen Jugendfußball“, meinte der sportliche Leiter des VfL Wolfsburg II, nachdem der Wolfsburger Fußball-Regionalligist den Sprung in die 3. Liga verpasst hatte.

Voriger Artikel
„Wir wollen, aber wir müssen nicht“
Nächster Artikel
2:0-Sieg! Jetzt gibt‘s ein Endspiel

In der Kritik: Kevin Scheidhauer (l.) verlor vor dem entscheidenden Tor den Ball - Klartext nach dem Abpfiff: Pablo Thiam (3.v.r.), sportlicher Leiter des VfL II.   

Quelle: Boris Baschin (2)

Thiam meinte vor allem die Szene vor dem Tor des Tages, als Stürmer Kevin Scheidhauer zu Boden gegangen war und mitsamt seinen Teamkollegen auf den Pfiff des Schiris wartete – und dafür bestraft wurde. „Lehrreich“, fand der Ex-Profi diese Szene, denn: „Wir bringen den Jungs seit Jahren bei, dass das Spiel erst unterbrochen ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. Solche Szenen können nun einmal wichtige Spiele entscheiden.“ Vor allem Scheidhauer müsse sich da besser verhalten, „und einfach weiterspielen“, denn sowas müsse „man einfach irgendwann mal lernen.“

Zwei Spieler über 23 hatte der VfL auf dem Platz, der Rest war sichtbar unerfahrener als die Gäste – ein wichtiger Faktor im Spiel. „Für den Sprung in den Herren- oder Profibereich ist es wichtig, auf den Punkt seine Leistung zu bringen. Das ist manchmal schwerer als gedacht.“

Ein Tor hat‘s am Ende entschieden – und dieses Tor fiel nicht für den VfL II. Mit 0:1 (0:0) verlor Wolfsburgs Fußball-Regionalligist am Sonntag das Relegations-Rückspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach und verpasste damit den Aufstieg in die 3. Liga.

Zur Bildergalerie

Scheidhauer selbst zeigte sich nach dem Spiel einsichtig: „Wir waren alle richtig nervös, ich auch“, gab der Angreifer, in dieser Saison mit 20 Treffern bester Wolfsburger Torschütze, zu. „Das war ein Endspiel, dafür haben wir uns viel zu viele Fehlpässe erlaubt“, so Scheidhauer. Über seine Zukunft wollte sich der Stürmer, der bei mehreren Zweitligisten (Eintracht Braunschweig, FC Ingolstadt) und bei Erstliga-Aufsteiger SC Paderborn auf dem Zettel stehen soll, nicht konkret äußern. Er sagte: „Für mich gibt es nach dieser Niederlage keinen Plan B, sondern nur Plan A – und das ist der VfL Wolfsburg.“

Scheidhauer hat beim VfL noch einen Vertrag bis 2015. Der Torjäger: „In den nächsten Tagen werden wir sehen, wie es weitergeht. Jetzt muss ich erst mal die dumme Niederlage verarbeiten.“

apa/dik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
VfL Wolfsburg
Heimpleite: Der VfL II veror gegen Großaspach mit 0:1 und steigt somit nicht auf.

Ein Tor hat‘s am Ende entschieden – und dieses Tor fiel nicht für den VfL II. Mit 0:1 (0:0) verlor Wolfsburgs Fußball-Regionalligist gestern das Relegations-Rückspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach und verpasste damit den Aufstieg in die 3. Liga. Nach dem 0:0 im Hinspiel schaffte der Gast aus Baden-Württemberg erstmals den Sprung in die Drittklassigkeit.

mehr