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WRC hat viel Ausfall-Pech

Rudern - Regatta WRC hat viel Ausfall-Pech

Eine tolle Landesmeisterschaft, eine schöne Regatta - nur der Ausrichter hatte Pech. Fast ohne Teilnehmer stand der Wolfsburger Ruderclub am Wochenende bei Landes- und Sprintmeisterschaften auf dem Allersee da.

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Auf dem Weg zum Ziel: Ein Zweier bei der Regatta auf dem Allersee, bei der es auch um die Landesmeisterschaft ging.

Quelle: Photowerk (gg)

„In kurzer Zeit sind etliche ausgefallen, das ist natürlich traurig“, sagte WRC-Pressesprecherin Meike Buck. Zumal einige Medaillenchancen hatten. Immerhin: die Jüngsten waren fit. Amelie Stoischek belegte Platz zwei im Slalom der Mädchen, Marvin Reißig wurde Zweiter im Slalom und Vierter über 400 Meter bei den Jungen.

Mehr als 30 Vereine hatten Aktive nach Wolfsburg geschickt, die Veranstaltung ging reibungslos über die Bühne. „Zum Glück gab es kein Gewitter“, so Buck. Bei den Schauern wurden zwar die Bootsbesatzungen nass, die auf der Strecke waren oder sich vorbereiteten. Doch nass werden kann man auch so.

Die bis auf den Achter höchstens 50 Zentimeter breiten Boote können schon mal kippen. Einen Zweier erwischte es auf dem Weg zum Start. Buck: „Die Ruderer sind geübt, wissen, wie man direkt aus dem Wasser wieder ins schmale Boot kommt.“ Der Zweier ging dann auch noch auf die Strecke. Möglicherweise hatte sich vor dem Sturz auf dem Weg zum Start ein Ruder im Kraut verfangen. Bewuchs im Wasser ist tückisch. Und Bewuchs hat der Allersee reichlich. Allerdings: Vor kurzem war gemäht worden, die Bedingungen auf der Strecke waren gut. Regattaleiter Christoph Steindorff: „Die Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt ist sehr gut.“ Auch die Zusammenarbeit mit den benachbarten Vereinen klappt. Man hilft sich mit Material und Motorbooten aus - etwa, um das Bojensystem für die Bahnen (sieben Mal 1300 Meter Stahlseil) auszubringen. Rund 60 Ehrenamtliche sorgten für einen runden Ablauf der Veranstaltung, bei der vor allem Sportler aus Oldenburg glänzten.

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