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Vorsfelde freut sich aufs Abenteuer

Judo-Bundesliga Vorsfelde freut sich aufs Abenteuer

Rein ins Abenteuer: Erstmals seit den großen Zeiten des VfL Wolfsburg mit Helden wie Frank Wieneke oder Klaus Glahn (elfmal deutscher Mannschaftsmeister) gibt es wieder Judo-Bundesliga in der Stadt. Diesmal aber bei den Frauen – vertreten durch den MTV Vorsfelde.

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Bereit für das Abenteuer 1. Liga: Der Teamkader des MTV Vorsfelde freut sich auf die Heimpremiere am Samstag.

Quelle: Roland Hermstein

Vorsfelde. Am Samstag (17 Uhr) hat das Erstliga-Team des MTV in der großen Halle im Schulzentrum Kreuzheide ihre Premiere im Oberhaus. Gegen den Brander TV. Mit dabei: die frischgebackene Vize-Europameisterin Giovanna Scoccimarro. Der Eintritt ist frei.

Vor dem Duell mit dem Team aus Aachen wird Scoccimarro unter anderem von Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach geehrt.

Gegen Brand geht es für Vorsfelde dann schon am ersten Kampftag um den Klassenerhalt. Coach Mario Pavlu, seit sechs Jahren für den langjährigen Zweitligisten im Einsatz: „Unser Ziel ist der Verbleib in der 1. Liga, Brand könnte der größte Konkurrent sein.“

Es werden am Samstag gleich Hin- und Rückkampf ausgetragen. Der Clou bei diesem Mannschaftswettbewerb: Im zweiten Duell des Tages müssen zwei der Aktiven ausgetauscht werden. Dass Scoccimarro in beiden Duellen antritt, ist wahrscheinlich. Sie hat in ihrer Klasse bis 70 Kilogramm die Favoritenrolle.

Insgesamt 28 Aktive umfasst Vorsfeldes Aufgebot für die verschiedenen Gewichtsklassen, viele sind aber auch für die Regionalliga-Mannschaft startberechtigt. Und viele haben einen anderen Stammverein, kämpfen aber für den MTV. Wobei der Vorsfelder Kern neun Aktive umfasst.

Etliche andere, wie die Wittekindt-Geschwister aus Lauenau, gehen schon lange für den MTV auf die Matte. Knapp ein Dutzend Sportlerinnen der Bundesliga-Truppe war 2012 deutscher U-17-Mannschaftsmeister, jetzt ist das Team reif, glaubt Pavlu: „Wir hätten vor drei Jahren schon einmal die Chance gehabt, in die Bundesliga aufzurücken, da erschien es uns noch zu früh. Aber jetzt, nach sechs Jahren Vorbereitung sozusagen, wollen wir es wagen.“

rau

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