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Vorsfelde droht der Total-Absturz

Handball Vorsfelde droht der Total-Absturz

Der Verzicht auf die 3. Liga (WAZ berichtete) könnte dem MTV Vorsfelde einen Total-Absturz bescheren. Möglich ist nämlich, dass der Oberligist ein Jahr Pause einlegen muss. Grund: Mögliche Fehler bei der Meldung.

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Aller Einsatz umsonst: Torjäger Bert Hartfiel wollte mit Vorsfelde eigentlich in die 3. Liga, jetzt ist sogar die Oberliga gefährdet.

Quelle: Photowerk (bs/Archiv)

Am Dienstagabend hatten Mannschaft und Gesamtvorstand getagt, danach hatte Klub-Vorsitzender Werner Reimer dem Deutschen Handball-Bund (DHB) schriftlich den Verzicht auf die 3. Liga mitgeteilt. Für den Fall der sportlichen Qualifikation hatte Vorsfelde im April für die 3. Liga gemeldet. Durch den späten Rückzug könnte Vorsfelde im schlimmsten Fall als erster Absteiger aus der 3. Liga gelten, würde erst 2016/17 wieder (als Absteiger) in die Oberliga eingereiht.

Bislang hat der DHB Vorsfelde noch nicht als Absteiger eingestuft. Aber Reimer ahnt: „Von den Statuten her sitzen wir am kürzeren Hebel, wir hoffen, dass der HVN uns in die Oberliga aufnimmt, dass sich die Sache positiv gestaltet.“ Erst melden, dann Rückzieher, ohne vorher Fühlung mit den Verbänden aufzunehmen - Reimer gibt zu: „Das ist nicht glücklich gelaufen, den Fehler muss ich mir ankreiden.“

Im Handball-Verband Niedersachsen, der die Oberliga führt, gibt es unterschiedliche Meinungen. Präsident Wolfgang Ullrich sagt: „Warum sollten wir Vorsfelde nicht in der Oberliga behalten?“ Er fügt aber hinzu: „Ich weiß, dass unser Vizepräsident Recht das anders sieht.“ Helmut Wöbke, Vorsitzender Spieltechnik, gibt zu bedenken: „Warum hat uns Vorsfelde nicht früher in Kenntnis gesetzt, dass man vielleicht in der Oberliga bleiben will?“ Und: „Die vom MTV angeführten finanziellen Gründe hätte man mit der Meldung geklärt haben können.“ Nächste Woche tagt der Spielausschuss, bis dahin muss Vorsfelde zittern.

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