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Vorm Hit: Dieses Tor ist immer noch in den Köpfen

Frauenfußball Vorm Hit: Dieses Tor ist immer noch in den Köpfen

Es war der 8. Juni, als ein Tor ein Erdbeben in Wolfsburg auslöste. In letzter Minute hatte Alexandra Popp den VfL zur Meisterschaft geköpft. Der VfL und die ganze Stadt feierte, bei Gegner Frankfurt kullerten die Tränen. Morgen (11.35 Uhr) steht das erste Duell der beiden Spitzenmannschaften seitdem an. Und vor dem Hit der Frauenfußball-Bundesliga ist dieser eine Treffer immer noch in den Köpfen.

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Dieses Tor ließ Menschen jubeln und andere in Tränen ausbrechen: Alexandra Popp köpfte den VfL am 8. Juni zur deutschen Meisterschaft - gegen den FFC Frankfurt.

Logischerweise auf unterschiedliche Weise. „Kurz vor dem Spiel ruft man sich ins Gedächtnis, dass wir gute Spiele gegen Frankfurt gemacht und dabei wichtige Tore erzielt haben“, sagt Popp, die Heldin von damals.

Bei den Frankfurterinnen sitzt der Stachel auch ein knappes halbes Jahr später noch tief. Kein Wunder, schließlich waren die Hessinnen damals als ungeschlagener Spitzenreiter angereist, hatten geführt und wurden quasi beim Griff an die Schale noch vom VfL überholt. „Es gilt, die Lehren aus der bitteren 1:2-Niederlage in Wolfsburg am letzten Spieltag der vergangenen Saison zu ziehen, als wir beim entscheidenden Freistoß des Gegners kurz vor Schluss nicht konsequent genug waren“, fordert FFC-Trainer Colin Bell.

Dass die Gäste die Szene noch so präsent haben, zeuge laut Popp von „viel Respekt und vielleicht einem Quäntchen Angst“ der Frankfurterinnen. Der VfL sei indes entschlossen, wieder zu gewinnen. „Wir wollen oben dranbleiben und müssen daher punkten“, sagt die Stürmerin. „Wir wollen Frankfurt unser Spiel aufzwingen.“ Dass das freilich nicht einfach wird, weiß Poppi: „Es ist wie im Juni ein Spitzen- und Topspiel der Bundesliga. Ich gehe davon aus, dass es richtig cool wird. Ich denke, dass Nuancen entscheiden werden.“

rs

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