Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Vorbild für Integration: Scheck für TSG Mörse

Fußball - Flüchtlingsprojekt Vorbild für Integration: Scheck für TSG Mörse

Die Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußballbundes unterstützt Klubs, die sich sozialer Verantwortung bewusst sind und Integration fördern - wie der Wolfsburger Bezirksligist TSG Mörse. Jetzt überreichte NFV-Kreisvorsitzender Stefan Pinelli der TSG deshalb einen Scheck über 500 Euro.

Voriger Artikel
Drei Starter, sechs Titel: VfLer glänzen
Nächster Artikel
VfL-Star De Bruyne war der Sieg-Bringer

Spende: TSG-Vorsitzender Michael Voß (l.) bekam von Kreis-Fußball-Chef Stefan Pinelli (r.) einen Scheck des DFB.

Quelle: Photowerk (kn)

Im Mörser Herzbergstadion trainieren etwa 15 Fußballer im Alter von 22 bis 43 Jahren einmal die Woche. Die Idee, die Afrikaner, die im Asylbewerberheim in der Suhler Straße wohnen, einzuladen, hatte Michael Voß, Vorsitzender der TSG. Als Polizist ist Voß als Kontaktbeamter in Westhagen unterwegs, kennt viele Flüchtlinge, die größtenteils aus Afrika kommen.

„Wir wollten ihnen die Möglichkeit geben, Sport zu treiben“, so Voß. Und das kostet Geld - für Sportkleidung. Für einen kleinen Klub wie die TSG Mörse allein nicht zu stemmen. So sprach Voß unter anderem die Schnellecke-Stiftung, das Bürgermanagement Westhagen, das Sozialamt und die Egidius-Braun-Stiftung an. Alle unterstützen das Projekt. Pinelli: „Beispielhaft, was die TSG zum Thema Integration beiträgt“, meint der Wolfsburger Fußball-Chef.

„So hat sich jetzt auch der ESV Wolfsburg mit dieser Thematik beschäftigt“, freut sich Pinelli. „Gespräche mit den Vereinen haben gezeigt, dass das Thema Integration mitgetragen wird.“ Das freut auch Voß: „Es wäre schön, wenn sich noch mehr Vereine zur Unterstützung der Flüchtlinge entschließen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Wolfsburg