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VfL verspielt Führung, Gifhorn siegt mit Tempo

Basketball-Oberliga VfL verspielt Führung, Gifhorn siegt mit Tempo

Alles wie gehabt bei den heimischen Oberliga-Teams: Während die Basketballer des VfL Wolfsburg (56:71 gegen den MTV Schandelah-Gardessen) auch ihr sechstes Saisonspiel verloren, feierten die Damen der SV Gifhorn mit dem 82:53 gegen die SpVgg Halchter-Linden den vierten Sieg in Folge.

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Robuste Gäste: Der VfL (l. Jan-Lucas Spathelf) ließ sich durch die harte Gangart Schandelahs verunsichern und verlor mit 56:71.

Quelle: Sebastian Bisch

Damen:

SV Gifhorn - SpVgg Halchter-Linden 82:53 (42:28). Gifhorn musste sich erst einmal auf die erfahreneren und körperlich überlegenen Gäste einstellen. „Sie hatten deutlich mehr Gewicht und Größe“, so SVG-Trainer Finn-Ove Lehner. Sein Team konnte dagegen Tempovorteile in die Waagschale werfen - und das gab letztlich den Ausschlag zugunsten des Aufsteigers. „Wir haben schnell umgeschaltet, sind so zu einfachen Punkten gekommen“, freute sich Lehner.

Die meisten Zähler machte Anke Wessel (21, wie Henriette Höfermann), versenkte gleich fünf Dreier. „Das war mal eine Ansage!“, so der SVG-Coach beeindruckt. Wird ihm seine Mannschaft nach dem vierten klaren Erfolg am Stück langsam unheimlich? Lehner schmunzelnd: „Ach, ich könnte mich daran gewöhnen…“

SVG: Bischoff, Brandt, Brendler (12), Graßold (5), Gundlach (2), F. Höfermann (10), H. Höfermann (21), Maschur (2), Pressel (4), Pröve (5), Wessel (21).

Herren:

VfL Wolfsburg - MTV Schandelah-Gardessen 56:71 (38:34). Die Wolfsburger gingen mit geringen Erwartungen ins Spiel - „und das hat uns sichtlich gut getan“, so VfL-Spieler Christian Wessel. „Wir haben uns eine 9:0-Führung herausgearbeitet. Die Gästen hatten mit so viel Gegenwehr nicht gerechnet und waren überfordert.“ Der Vorsprung wuchs auf 35:16 an - doch Schandelah verkürzte schnell.

„Nach der Pause haben die Gäste sogar noch an Robustheit zugelegt, was zu teilweise unschönen Fouls geführt und uns verunsichert hat“, so Wessel. Der VfLer war nach der Niederlage hin- und hergerissen: „Die erste Hälfte war die beste, die wir in dieser Saison gespielt haben. Man muss aber auch sagen, dass wir unsere Schwächen nicht abgelegt haben und zum Ende hin immer dieselben Fehler machen.“

VfL: Beqiraj (2), Götz (5), Kalkstein (10), Klemp (4), Krebs (14), Schell (4), Spathelf (12), Vacaru (4), Wessel (1).

nik

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