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VfL siegt, Verfolger patzt: Vorsprung ausgebaut

Frauenfußball VfL siegt, Verfolger patzt: Vorsprung ausgebaut

Es lief wie erwartet – und am Ende war‘s auch erwartet souverän: Der VfL Wolfsburg hat die Tabellenführung der Frauenfußball-Bundesliga verteidigt. Beim Aufsteiger SC Sand gab‘s gestern Mittag einen 4:0-(2:0)-Sieg. Fast noch wichtiger: Verfolger Turbine Potsdam hat das Spitzenspiel gegen den FC Bayern mit 0:1 verloren, Wolfsburg hat damit erst mal einen kleinen Vorsprung an der Spitze.

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Glückwünsche für die Doppel-Torschützin: Mit diesem Treffer setzte Lina Magull (r.) den Schlusspunkt beim 4:0-Sieg des VfL Wolfsburg in Sand.

Quelle: CP24

Nadine Keßler fällt noch eine Weile aus, Lena Goeßling war noch kein Thema für die Startelf – der VfL trat zunächst wieder einmal ohne das wahrscheinlich beste Mittelfeld-Duo der Welt an. Umso schöner: Die beiden „Vertreterinnen“ entschieden das Spiel. Zunächst war es Vanessa Bernauer, die nach starker Vorarbeit von Caroline Hansen traf; am Ende war es Lina Magull, die mit zwei Toren (davon ein Elfmeter) das Ergebnis auf eine standesgemäße Höhe brachte. Zwischendurch krönte Hansen ihre gute Leistung, als sie einen Gegenangriff nach einer Sand-Ecke mit tollem Antritt und Schuss aus spitzem Winkel zum 2:0 abschloss.

Neben Magull waren mit Verena Faißt, Isabel Kerschowski und Stefanie Bunte drei weitere Spielerinnen in die VfL-Startelf gerutscht, Trainer Ralf Kellermann konnte sich den Luxus erlauben, mit Goeßling, Anna Blässe und Martina Müller drei Top-Spielerinnen von der Bank zu bringen.

In der Tabelle wird‘s jetzt durch den Sieg des FC Bayern hinter Wolfsburg ganz, ganz eng. Die Münchnerinnen sind nun ärgster VfL-Verfolger, Frankfurt liegt einen Punkt dahinter, Potsdam liegt einen weiteren Zähler zurück. Wird‘s in diesem Jahr ein Vierkampf um den Titel? „Auf jeden Fall“, ist sich Kellermann sicher, „mir war immer klar, dass der FC Bayern in diesem Jahr dazugehört.“ Was für die Bayern spricht: Sie haben alle drei Hinrunden-Spiele gegen die anderen Top-Teams schon hinter sich und dabei noch nicht verloren.

apa/dik

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