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VfL auf fünftem Platz: „Sind gut im Rennen“

Fußball-Bundesliga der B-Jugend VfL auf fünftem Platz: „Sind gut im Rennen“

Die Fußball-B-Jugend des VfL Wolfsburg ist im Soll. Zwar liegt das Team von Trainer Manfred Mattes in der Bundesliga nur auf Rang fünf, aber lediglich zwei Zähler hinter Spitzenreiter RB Leipzig. Und mit Leandro Putaro, der bisher 15 Treffer erzielte, stellt der VfL den Spitzenreiter in der Torjägerliste.

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Hatten zuletzt viel zu jubeln: Die B-Jugend-Fußballer des VfL Wolfsburg sammelten nach kleiner Durststrecke regelmäßig Punkte - auch dank der Treffer von Torjäger Leandro Putaro (l.).

Quelle: Photowerk (bb)

„Wir sind gut im Rennen“, meint der VfL-Coach. Das sah auch gleich zum Saisonbeginn so aus, als die Wolfsburger mit drei Siegen in die neue Spielzeit starteten. Doch dann kam ein kleiner Hänger mit drei Niederlagen, das Mattes-Team rutschte von Rang zwei auf den siebten Platz ab - acht Punkte vom Platz an der Sonne entfernt. Wo lagen die Gründe? Mattes: „Wir hatten auf einen Schlag sechs Ausfälle zu verkraften - und das bei einem Kader von nur 18 Spielern.“ Beim dritten Sieg (3:0 bei Hannover 96) verletzten sich vier Spieler, zudem meldeten sich wenige Tage später Niklas Treu (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Malcolm Kentu-Badu (Blinddarm-OP) für mehrere Wochen ab. Mattes: „Das hatte natürlich Auswirkungen aufs Training und die Spiele.“

Doch dann fing sich das Team, begann Punkt um Punkt zu sammeln. Mit dem 4:1-Derbysieg gegen Eintracht Braunschweig ging es am 12. Oktober los, danach folgten noch fünf weitere Siege und zwei Unentschieden. „Natürlich freue ich mich über diese Entwicklung“, wertet Mattes. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass der Coach vor der Saison keinen seiner Wunschspieler von außerhalb bekam. „Das war schwierig, deswegen mussten wir auf Spieler aus unseren eigenen Reihen zurückgreifen.“

So gelang es Mattes auch nicht, einen torgefährlichen Angreifer nach Wolfsburg zu locken. „Da habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und Leandro vom zentralen Mittelfeldspieler zum Angreifer umgeschult. Eine Sache, die sich gelohnt hat“, frohlockt Mattes angesichts der 15 Saisontore seines Schützlings.

dik

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