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VfL II so jung wie noch nie

Fußball-Regionalliga VfL II so jung wie noch nie

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg II hat gestern mit einem Laktattest die Vorbereitung für die neue Spielzeit in der Fußball-Regionalliga aufgenommen - mit der jüngsten Mannschaft aller Zeiten. Denn: es rückten zwölf Spieler aus der eigenen U 19 hoch. „Einzigartig“, so der Sportliche Leiter Pablo Thiam.

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Praktisch eine Mannschaft: Beim VfL II stellten sich gestern zwölf Zugänge zum Gruppenbild, allerdings waren die meisten schon als Jugendspieler VfLer. Anschließend ging es zum Laktattest, den Marcel Reichwein (kl. Bild) als erfahrenster Akteur gut kennt.

Quelle: Boris Baschin

Der VfL II holt voraussichtlich nicht mehr als bislang drei externe Zugänge. Voraussichtlich. Falls der eine oder andere Akteur noch geht, könnte Handlungsbedarf entstehen. Oder wenn jemand unglücklich sei. Thiam: „Wir werden nur mit Spielern in die Saison gehen, die sich hundertprozentig mit uns identifizieren.“ Wieder da nach Ausleihe an Twente Enschede ist Oskar Zawada. Er könnte zu denen gehören, denen Regionalliga zu wenig ist. Auch das eine oder andere Talent könnte noch dem Ruf von Profi-Klubs erliegen.

Im Moment aber ist Coach Valerién Ismaël total gelassen. „Das ist ja fast ein Mannschaftsfoto“, scherzte er vor dem Termin fürs Gruppenbild mit allen Neuen.

Vor seiner dritten Saison mit dem VfL II hat es zwar den größten Umbruch gegeben, aber: „Was den Kader angeht, kann ich das erste Mal ruhig schlafen.“ Er kennt die U-19-Akteure aus dem Effeff, mit Angreifer Marcel Reichwein kam ein extrem erfahrener Stürmer, alle Positionen sind doppelt besetzt.

Der VfL II will hoch, aber erklärt es nicht zum Ziel. Ismaël: „Es ist klar, dass wir oben mitspielen wollen, aber es kann ein halbes Jahr dauern, bis sich die jungen Spieler an die Umgebung gewöhnt haben.“ Wohin die Reise geht, hängt von diesem Prozess ab.

von Jürgen Braun

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