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VfL II gegen Werder II: Der Meister-Zweikampf

Fußball-Regionalliga VfL II gegen Werder II: Der Meister-Zweikampf

Das wird ganz spannend! In der Fußball-Regionalliga läuft alles auf einen Zweikampf um die Meisterschaft hinaus. Am vergangenen Wochenende trennten sich Spitzenreiter VfL Wolfsburg II und Verfolger Werder Bremen II mit 1:1 und hielten das Rennen um den Relegationsplatz für die 3. Liga offen. Die WAZ nimmt das Duell unter die Lupe.

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Packender Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft: Der VfL II (l. Kevin Scheidhauer) muss sich gegen Werder Bremen II durchsetzen.

Die Lage

Der VfL führt in der Tabelle mit vier Punkten Vorsprung, doch Werder hat ein Spiel weniger. Das große Plus der Wolfsburger ist die Tordifferenz, in der es 49:14 steht. Nur Goslar hält den Anschluss an beide Teams, doch die Harzer wollen nicht aufsteigen. Der Tabellenerste spielt am Saisonende gegen einen Erst- oder Zweitplatzierten der anderen Regionalligen um die 3. Liga.

Die Ziele

Im Gegensatz zu anderen Vereinen (etwa Leverkusen) wollen der VfL und Bremen ihre Zweitvertretungen in der 3. Liga sehen. „Wir würden gern aufsteigen, für die Ausbildung der Spieler ist die dritte Liga besser“, sagt Werder-Manager Thomas Eichin, der für eine bessere Jugendarbeit auch das Übel einer deutlich teureren Spielklasse in Kauf nimmt. In Wolfsburg ist das Geld vorhanden, VfL-Manager Klaus Allofs würde sich über den Aufstieg freuen: „Es gibt einen klaren Auftrag an die U 23. Wir wollen den größtmöglichen Erfolg. Also streben wir es auch an, Meister zu werden.“

Die Rückendeckung

In Bremen wird die zweite Mannschaft systematisch unterstützt. Jüngstes Beispiel: Für das Spitzenspiel gegen den VfL wurden die Leistungsträger Levent Aycicek und Martin Kobylanski extra aus dem Profikader gezogen. Beim VfL soll das erfolgreiche Team in den entscheidenden Spielen aber nicht noch zusätzlich verstärkt werden. „Wir vertrauen der Mannschaft, die das bisher gut gemacht hat. Wir werden jetzt nicht verstärkt Spieler aus dem Profikader runterschicken“, sagt Allofs.

Der Kader

Beim VfL II hat Trainer Valérien Ismaël inzwischen ein stabiles Aufgebot beisammen. Dass Spieler zu den Profis abgezogen werden - wie Spielmacher Willi Evseev in der Hinrunde - ist selten. Aktuell betrifft das nur Kevin Scheidhauer. Der Top-Torjäger trainiert an drei bis vier Tagen in der Woche beim Bundesliga-Team mit. Umgekehrt spielen selten Profis bei der Zweiten mit. Im Falle des Reservisten Marcel Schäfer war‘s zuletzt aber ein Gewinn. In Bremen werden die Talente der Zweiten immer wieder bei den Profis gebraucht. Im Kader von Trainer Viktor Skripnik herrscht eine ständige Rotation, die erst jetzt etwas gebremst wird. Das tut Werder gut, seitdem gab‘s sechs Spiele ohne Niederlage.

Das Restprogramm

Leichter Vorteil für den VfL! Zwar bestreiten beide Teams drei der letzten sechs regulären Partien zu Hause, Werder muss zum Nachholspiel (in Eichede) aber auswärts ran. Die Gegner kommen für beide meist aus dem unteren Tabellenbereich, Bremen muss am vorletzten Spieltag zum Dritten Goslar.

rs

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