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VfL II: Träschs Tor reicht nicht

Fußball-Regionalliga VfL II: Träschs Tor reicht nicht

Gelungenes Comeback von Christian Träsch: Der Profi, der sich Mitte Juli im Testspiel des Bundesligisten VfL Wolfsburg in Bochum eine Schulterverletzung zugezogen hatte, spielte am Samstag für die Reserve in der Fußball-Regionalliga beim 2:2 gegen den Lüneburger SK - und erzielte die 1:0-Führung für das Team von Trainer Thomas Brdaric.

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Wieder da! Routinier Christian Träsch (kl. Bild, r.) sammelte nach seinen Verletzungen beim VfL II Spielpraxis, erzielte sogar das erste Tor gegen Lüneburg.

Quelle: Photowerk (bb)

„Ein schönes Gefühl, mal wieder so lange gespielt zu haben“, strahlte Träsch nach der Partie. 89 Minuten stand der Rechtsfuß auf dem Platz, beackerte die rechte Außenbahn vor der Dreier-Abwehrkette. Und war bei der ersten Wolfsburger Möglichkeit zur Stelle, machte das 1:0. „Schade, dass es nicht zum Dreier gereicht hat“, ärgerte sich der frühere Nationalspieler ein wenig.

Konnte er dem ersten Durchgang noch viel Positives abgewinnen, war er mit dem Auftritt nach dem Wechsel nicht mehr so einverstanden. „Da hat uns, auch mir, in einigen Situationen die nötige Ruhe gefehlt, wir haben zu oft mit langen Bällen agiert“, so Träsch. „Und das hat unser Spiel letztlich kaputt gemacht“, stellte er ohne Umschweife fest. Dennoch sei die Partie für ihn wichtig gewesen, „um wieder in den Rhythmus zu kommen“. Ob es schon wieder für die Bundesliga reicht? „Mal abwarten, ich werde im Training Gas geben.“

Auch Jungprofi Paul Seguin stand nach seiner Gesichtsverletzung (Bruch der Augenhöhle) am Samstag in der Startelf, spielte mit einer Gesichtsmaske. „Das behindert schon ein bisschen“, so der Mittelfeld-Youngster, der ebenfalls von der zweiten Halbzeit enttäuscht war: „Da haben wir immer einen Schritt weniger gemacht, können froh sein, dass wir uns nicht noch ein drittes Tor gefangen haben. Anders der LSK, der richtig gut gekämpft hat.“

dik

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