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VfL II: Torloses Remis lässt noch alles offen

Fußball - Drittliga-Relegation VfL II: Torloses Remis lässt noch alles offen

Ein Sieg am Sonntag - und Fußball-Regionalligist VfL Wolfsburg II ist in die 3. Liga aufgestiegen. Am Mittwoch starteten die Wolfsburger mit einem 0:0 bei der SG Sonnenhof Großaspach in die Relegation, übermorgen (14 Uhr) gastiert dann der Südwest-Meister zum Rückspiel im VfL-Stadion am Elsterweg.

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Sicherer Rückhalt: VfL-Torwart Patrick Drewes (r.) hielt am Mittwoch sein Tor beim 0:0 im Hinspiel der Aufstiegsrelegation bei der SG Sonnenhof Großaspach (l. Manuel Fischer) sauber.

Quelle: CP24

Beide Mannschaften begannen vorsichtig, keine wollte vor der Großaspacher Saison-Rekordkulisse von 5800 Zuschauern Fehler machen. Während das Team von VfL-Trainer Valérien Ismaël nach einer guten Viertelstunde besser in die Partie fand, konnten die Gastgeber im ersten Durchgang ihre Nervosität kaum ablegen, agierten hauptsächlich mit langen Bällen. Eine Schrecksekunde gab‘s schon nach zehn Minuten, als VfL-Kapitän Julian Klamt unglücklich umknickte. Doch der Innenverteidiger biss auf die Zähne, wollte auch in der zweiten Halbzeit noch mitmischen. Doch in der 48. Minute musste er mit Knöchelproblemen passen.

Zwingende Torszenen blieben vor der Pause Mangelware, lediglich nach einem Freistoß von Bastian Schulz, den SG-Keeper Christopher Gäng zu kurz abgewehrt hatte, kam Nico Granatowski zum Kopfball - der aber drüber ging. Erst nach dem Wechsel nahm die Partie richtig Fahrt auf. Granatowski flankte von links auf den freistehenden Justin Eilers, der aber aus kurzer Distanz in Torwart Gäng seinen Meister fand. Nur eine Minute später war es wiederum Eilers, der aus 16 Metern abzog, doch das Leder krachte nur an die Latte.

Nach dieser Druckphase reagierte SG-Coach Rüdiger Rehm, brachte mit dem Ex-Dortmunder Sahr Senesie einen frischen Stürmer. Und der sorgte für viel Schwung, machte der VfL-Defensive zu schaffen. In der 58. Minute tauchte er allein vor VfL-Keeper Patrick Drewes auf, alle hatten schon den Torjubel auf den Lippen - doch der Stürmer traf nur das Außennetz.

In der Schlussphase - Ismaël brachte mit Dragan Erkic und Luka Tankulic zwei weitere Offensivkräfte - kam Wolfsburg immer seltener zum Abschluss, Großaspach hatte noch zwei Chancen, bei denen Drewes aber zur Stelle war.

So hat der VfL weiter alle Chancen, mit einem Sieg am Sonntag aufzusteigen.

dik

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