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VfL II: Rückendeckung vom NFV

Fußball-Regionalliga VfL II: Rückendeckung vom NFV

Das Ergebnis scheint nur noch am Rande eine Rolle zu spielen! Nach dem 2:1-Sieg des VfL Wolfsburg II im Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga beim VfB Oldenburg kochten die Emotionen hoch - bis hin zum Vorwurf von VfB-Coach Dietmar Hirsch, VfL-Spieler und Offizielle hätten rassistische Beleidigungen geäußert.

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Einer von drei Platzverweisen: Oldenburgs Makangu Kifuta (3. v. r.) sieht nach einer Tätlichkeit gegen Wolfsburgs Kapitän Bastian Schulz (r., mit blutender Nase) die Rote Karte.

Quelle: Imago

Oldenburgs Coach hatte in der Pressekonferenz behauptet, dass sein Spieler Makangu Kifuta rassistisch beleidigt wurde, „das ganze Spiel über“, schäumte Hirsch. „Worte wie Nigger, Farbiger waren da noch Ausnahmen.“ Wer genau diese Beleidigungen geäußert haben sollte, sagte er nicht.

Heinz Stebani, Vorsitzender des Spielausschusses im Norddeutschen Fußball-Verband (NFV) sagt: „Die Rassismus-Vorwürfe von Oldenburg halte ich für unrealistisch. Mit Wolfsburg gab es in dieser Richtung noch nie Probleme. Daher haben wir keine Veranlassung, einzugreifen.“ Und die Vorwürfe im VfB-Forum, Schiedsrichter Malte Göttsch sei ein Wolfsburg-Fan, „sind dummes Zeug, einfach absurd“, meint Stebani.

Die Platzverweise von Kifuta, der nach einer Tätlichkeit gegen Bastian Schulz (VfL-Coach Valérien Ismaël: „Basti hatte eine blutende Nase“) ebenso Rot sah wie später VfLer Marvin Kleihs, und Wolfsburgs Hilal El-Helwe (Gelb-Rot), sowie die Spielunterbrechung (Kifunga weigerte sich, den Platz zu verlassen) gehen ans Sportgericht. „Da hat der Schiedsrichter-Beobachter einen Bericht verfasst“, so Stebani.

Pablo Thiam, Sportlicher Leiter des VfL II, wollte sich gestern nicht weiter zum Spiel in Oldenburg äußern: „Wir haben unserer Stellungnahme vom Sonntag nichts hinzuzufügen.“

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