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VfL-II-Minikrise: So will Ismaël dagegensteuern

Fußball-Regionalliga VfL-II-Minikrise: So will Ismaël dagegensteuern

Nach dem überraschenden Höhenflug ist Fußball-Regionalligist VfL Wolfsburg II mit zwei Heimniederlagen wieder unsanft auf dem Boden angelangt. In der WAZ zeigt Trainer Valérien Ismaël die Probleme auf und sagt, wie er wieder zurück in die Erfolgsspur gelangen will.

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Wirkt im Moment nicht so sicher wie sonst: VfL-II-Torwart Patrick Drewes patzte gegen Neumünster bei den Gegentreffern.

Quelle: Boris Baschin

Die Baustellen:

Bei den beiden Heimniederlagen binnen einer Woche gegen Cloppenburg und Neumünster waren die Torchancen da. „Aber unter dem Strich bleibt, dass wir den Ball wieder nicht über die Linie bekommen haben“, so Ismaël. „Da sieht man, dass wir eine junge Mannschaft sind, die Sicherheit braucht. Mit einem Tor hätten wir sie. Wenn wir gegen Neumünster in Führung gehen, dann läuft das Spiel anders.“

Spieler, die neu in die Mannschaft kamen, haben nicht funktioniert - Beispiel Murat Bildirici, der gegen Neumünster sein Startelf-Debüt gab. „Ich wollte ihm eine faire Chance geben und ein Signal senden, dass wir alle Spieler brauchen“, so Ismaël. Aber: „Er ist in sein altes Muster verfallen. Er hat uns das 0:2 gekostet.“

Zudem haben Leistungsträger eine schlechte Form - Beispiel Torwart Patrick Drewes, der gegen Neumünster bei allen drei Gegentoren nicht gut aussah. Ismaël: „Er hat uns schon Punkte festgehalten, im Moment ist er in einer schlechten Phase. Das gehört zu seiner Entwicklung. Er muss aber ruhiger werden und mehr Selbstvertrauen ausstrahlen.“

Die Maßnahmen:

Ismaël fährt diese Woche nicht zu seinem Trainerlehrgang, sondern bereitet mit der Mannschaft die Lage auf (WAZ berichtete). „Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen. Wir hatten eine Riesenchance, uns in der Tabelle abzusetzen. Aber die Gegner sind gegen uns inzwischen von Beginn an hellwach“, so der Coach.

Der VfL II ist wegen der patzenden Konkurrenz noch immer Spitzenreiter. „Aber es geht jetzt nicht um Platz eins. Es geht darum, dass wir unsere Leistungen abrufen“, sagt Ismaël. „Es ist noch nicht dramatisch. Vielleicht ist es sogar gut, dass wir jetzt Punkte liegen lassen. Später können wir Niederlagen nicht mehr gutmachen.“

rs

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