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VfL: Hartmann hat noch den Schwung aus London

Frauenfußball-Bundesliga VfL: Hartmann hat noch den Schwung aus London

Lange war sie beim VfL eine Ergänzungsspielerin. Im Mittelpunkt standen andere. Beim Champions-League-Finale in London aber überstrahlte Ivonne Hartmann alles. Auch in der Vorbereitung auf diese Saison war die Defensivspielerin herausragend. Und beim Eröffnungsspiel der Frauenfußball-Bundesliga gegen die Bayern war sie wieder die beste Wolfsburgerin. Am Sonntag geht‘s an ihrem Geburtstag zum Ex-Klub nach Jena.

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Stark gegen die Bayern: VfL-Innenverteidigerin Ivonne Hartmann (l.) war eine der Besten – wie in den vergangenen Monaten.

Was sich die dann 32-Jährige wünscht, ist klar: „Drei wichtige Punkte.“ Doch so einfach wie in den vergangenen Jahren wird‘s in Jena diesmal nicht. Die Thüringerinnen haben am Sonntag 1:1 bei Vizemeister Potsdam gespielt. „Vor zwei Wochen war ich in meiner alten Heimat und habe beim Training zugeschaut. Die haben sich echt gesteigert. Das wird kein Selbstläufer“, glaubt Hartmann, die zehn Jahre in der Stadt lebte und am Sonntag Familie und Freunde zum Fußball und Geburtstag erwartet.

So wichtig wie jetzt war Hartmann wohl noch nie für den VfL. Sie ist auch so gut wie lange nicht mehr. Alles begann im Mai in London. Hartmann musste in die Startelf, weil alle anderen verletzt waren. Und sie war in der Innenverteidigung bombensicher. „Ich konnte endlich mal zeigen, was ich kann und dass ich den anderen in nichts nachstehe, auch wenn sie Nationalspielerinnen sind“, sagt sie – und fügt an: „Den Schwung aus London habe ich mitgenommen.“

Und so hält die überragende Form an. „Anfangs hatte ich die Innenverteidiger-Position für mich skeptisch gesehen. Inzwischen habe ich mich mit ihr abgefunden und finde, dass sie sehr gut zu mir passt“, schildert Hartmann so etwas wie einen Reifeprozess. Zuletzt war sie sogar stabiler als die Weltklasse-Schwedin Nilla Fischer neben ihr. „Ab und zu haben wir noch Abstimmungsprobleme“, gibt Hartmann zu. „Aber wir werfen uns die Brocken auf Englisch und Deutsch zu und verstehen uns sehr gut.“

rs

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