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VfL-Frauen jetzt so schnell wie nie

Frauenfußball-Bundesliga VfL-Frauen jetzt so schnell wie nie

Der VfL drückt aufs Tempo! Noch läuft beim Frauenfußball-Meister aus Wolfsburg nicht alles rund. Dass er nach zwei Bundesliga-Spieltagen dennoch mit der Maximalausbeute von sechs Punkten dasteht, liegt vor allem an seinen schnellen Spielerinnen.

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Zwei schnelle Neuzugänge: Caroline Hansen (l.) und Isabel Kerschowski können außen richtig Tempo machen.

Quelle: Boris Baschin

Vier Tore erzielte der VfL in dieser Saison. Alle fielen ähnlich: langer Ball auf die schnellen Außenspielerinnen, dann entweder der Abschluss oder der Querpass in die Mitte - und drin. Die immer gleichen Spielzüge seien laut Trainer Ralf Kellermann den hoch verteidigenden Gegnern Freiburg und Hoffenheim geschuldet - und weniger ein dauerhaftes neues Konzept. Aber: „Mit schnellen Spielerinnen auf den Flügeln haben wir eindeutig Tempovorteile“, weiß der Coach.

Noch nie war der VfL so schnell wie in dieser Saison. Die Mannschaft hatte mit Anna Blässe und Verena Faißt ohnehin schon einige Sprinterinnen. Mit der Norwegerin Caroline Hansen und der früheren Leichtathletin Isabel Kerschowski hat der VfL-Fußball aber noch mal Geschwindigkeit aufgenommen. „Wir suchen unsere Spielerinnen gezielt nach solchen Stärken aus“, verrät Kellermann. „Tempo ist im Frauenfußball ein wichtiges Thema.“ Auch da ist der VfL international vorn dabei. „Wenn bald auch Zsanett Jakabfi wieder fit ist, haben wir auf den Außenpositionen einige richtige Waffen“, freut sich der Meistertrainer schon.

Tempo soll nicht die einzige Stärke sein. „Wir werden uns spielerisch weiterentwickeln“, sagt Kellermann. Nur in dieser Woche geht das schlecht. Neben vielen verreisten Nationalspielerinnen fehlen in den Trainingseinheiten auch noch die Verletzten. Stürmerin Alex Popp musste gestern zu einer Untersuchung bei einem Spezialisten. Für eine schnelle Rückkehr sieht‘s bei Nadine Keßler und Luisa Wensing besser aus.

rs

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