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VfL-Frauen: Kritische Töne vom Geschäftsführer

Frauenfußball VfL-Frauen: Kritische Töne vom Geschäftsführer

Wichtige Weichenstellung bei den Fußballerinnen des VfL Wolfsburg: In der vergangenen Woche hat der Verein seinem Trainer und Sportlichen Leiter Ralf Kellermann mit der Vertragsverlängerung bis 2017 das Vertrauen ausgesprochen. Doch Thomas Röttgermann, zuständiger Geschäftsführer des VfL, gefällt die laufende Saison gar nicht.

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Bauchlandung in der Bundesliga: Der VfL verlor zuletzt bei Bayern - trotzdem glaubt Geschäftsführer Thomas Röttgermann (l.) noch an das Erreichen der Champions League.

Nach dem Triple im vergangenen Sommer haben die VfL-Fußballerinnen aktuell nicht mehr ganz so viel zu bejubeln. Dem Aus im DFB-Pokal folgten ein kleiner Einbruch in der Bundesliga und das Abrutschen auf den dritten Tabellenplatz, der am Saisonende nicht für den internationalen Wettbewerb reichen würde.

„Ich bin mit dem Saisonverlauf nicht zufrieden“, sagt Röttgermann kritisch - bezieht sich dabei aber gar nicht mal so sehr auf die durchwachsenen Ergebnisse. „Unser Ziel war es immer, eine stetige Weiterentwicklung der Mannschaft sehen zu können. Das ist in dieser Spielzeit so nicht zu erkennen“, legt der Frauenfußball-Boss des VfL den Finger in die Wunde. „Wir haben den Anspruch, dass sich jede Spielerin von Jahr zu Jahr verbessert und wir jedes Spiel auf einem extrem hohen Niveau bestreiten wollen. Da muss man sagen, dass wir noch nicht da sind, wohin wir wollen“, so Röttgermann.

In der Liga ist der VfL gegenüber Frankfurt und Potsdam ins Hintertreffen geraten. Im Pokal ist er nicht mehr dabei. In der Champions League wartet im Viertelfinale der FC Barcelona, danach geht‘s wohl gegen Potsdam. Steht der Triplesieger am Ende mit leeren Händen da? Röttgermann: „Titel sind nicht das Kriterium. Aber bei der Qualität unseres Kaders würde es mich überraschen, wenn wir ohne dastehen sollten. Und ich glaube, dass wir nächstes Jahr international spielen.“ Und wenn nicht? „Dann müssen wir das analysieren und nächste Saison mit noch mehr Engagement darum kämpfen“, so der Geschäftsführer.

rs

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