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VfL: Der Endspiel-Traum platzt im Elfmeterschießen

Fußball A-Jugend: DM-Halbfinale VfL: Der Endspiel-Traum platzt im Elfmeterschießen

Aus der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung! Die A-Jugend-Fußballer des VfL Wolfsburg lagen zwar im Halbfinal-Rückspiel um die deutsche Meisterschaft zweimal vorn. Sie verloren aber trotzdem vor 1050 Zuschauern am Elsterweg gegen ein nie aufgebendes Hannover 96 mit 4:6 (2:1, 2:2) nach Elfmeterschießen.

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Enttäuschung beim VfL, Jubel bei 96: Kevin Krottke (kl. Foto, oben) verwandelte den entscheidenden Elfer – und sorgte für hängende Köpfe bei den Wolfsburgern.

Quelle: Boris Baschin (2)

Das Rückspiel erreichte nicht das Niveau an Intensität und Härte, und 96 drängte auch nicht so sehr Richtung VfL-Tor wie im ersten Halbfinale. Dennoch fiel die erste Wolfsburger Führung wie aus dem Nichts: Orkan Cinar bediente über links wunderbar Sebastian Stolze, der mit etwas Glück Hannover-Keeper Alexander Rehberg überwand - 1:0.

Oskar Zawada und Tolcay Cigerci hatten dicke Chancen nachzulegen. Die Gäste gaben aber mitnichten auf, verdienten sich den Ausgleich, den Mike Steven Bähre nach Foul von Maximilian Rossmann per Foulelfmeter besorgte. Der Schlusspunkt im ersten Durchgang war‘s nicht: Der ansonsten schwache Kerem Bülbül besorgte per Traum-Heber das 2:1.

Im Gegensatz zum Hinspiel übernahm in der zweiten Hälfte jetzt Hannover komplett das Kommando. Der VfL ließ sich immer mehr zurückdrängen, hatte keine echte Möglichkeit mehr. Stattdessen vergaben der bärenstarke 96-Kapitän Kevin Krottke und Bähre, ehe das Duo in starker Co-Produktion das 2:2 markierte. Wolfsburg zitterte sich ins Elfmeterschießen, wo Hannover die breitere Brust hatte und alles klarmachte: Für den VfL vergaben Bülbül (Latte) und Joshua Busching (Rehberg hielt) - bei Hannover keiner. Krottke ließ es sich nicht nehmen, schoss 96 ins Finale - und ließ Wolfsburgs Traum von der Titelverteidigung zerplatzen.

hot/dik

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