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VfB-Krise: Wie tief fällt Fallersleben?

Fußball-Landesliga VfB-Krise: Wie tief fällt Fallersleben?

Der tiefe Fall des VfB Fallersleben: Nach der 0:6-Pleite im Kellerduell mit dem BVG Wolfenbüttel war sogar ein Rückzug aus der Fußball-Landesliga in der Winterpause nicht ausgeschlossen worden (WAZ berichtete). Aber das würde bedeuten, dass der VfB in der 1. oder sogar in der 2. Kreisklasse einen Neustart versuchen müsste!

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Wie tief fällt der VfB? Fallersleben (r. Schröder) droht bei Rückzug ein Neustart in der 1. oder sogar 2. Kreisklasse.

Quelle: Photowerk (bea)

„Und das kann ja nicht das Ziel sein“, meint Sportkoordinator und Trainer Florian Kula. Die Regeln schreiben es allerdings so vor. Bernd Hartwig, Spielausschuss-Vorsitzender im NFV-Kreis Wolfsburg: „Wer sich aus einer Klasse zurückzieht, muss in die Staffel gehen, wo die eigene Reserve spielt. Und das ist beim VfB nun mal die 1. Kreisklasse.“ Dort ist Fallerslebens Zweite allerdings auch nur Tabellenvorletzter...

Um das Abrutschen auf Kreisebene zu verhindern, müsste Kula versuchen, mit der ersten Garnitur die Landesliga-Saison zu Ende zu spielen, um dann als Absteiger in die Bezirksliga zurückzukehren. Auf Spieler der Zweiten zählt der Coach nicht. „Die wollen, wie in anderen Vereinen auch oft üblich, in ihrer Mannschaft spielen.“

Dennoch will sich Kula der Aufgabe stellen - „auch wenn ich weiß, dass im Moment sportlich nichts zu holen ist. Alle Spieler sind mit dem Gedanken woanders.“ Oder gar nicht mehr dabei wie Oliver Gase (krank) und Ex-Kapitän Giovanni De Nicolo (verletzt). Am kommenden Sonntag fehlen zudem die gesperrten Hendrik Hildebrandt (fünfte Gelbe Karte) und Phil-Olaf Schröder (Gelb-Rot). Zwei Spiele muss der VfB vor Weihnachten noch über die Bühne bekommen, dann wird ein Großteil der Spieler den Klub laut Kula verlassen. „Und dann müssen wir eine Strategie entwickeln, um neue Spieler zu finden.“

dik

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