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VW-Arena zuletzt eine Burg

Frauenfußball VW-Arena zuletzt eine Burg

Riesen-Vorfreude auf das Champions-League-Rückspiel gegen Turbine Potsdam! Grund: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg dürfen das Halbfinale in der VW-Arena austragen. Dort spielen sie nur selten. Das motiviert. In der Spielstätte der Profis wurden zuletzt nur große Siege eingefahren.

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Wollen wieder in der VW-Arena jubeln: Die VfLerinnen (hier beim Meisterschaftsgewinn) erwarten Potsdam zum Halbfinal-Rückspiel in der VW-Arena.

Dabei hatte es für den Frauen-Bundesligisten in der großen Arena nicht gut begonnen. Die ersten beiden Partien gingen 2004 mit 0:4 und 2005 mit 2:4 jeweils gegen Bayern München verloren. Trainer des VfL war damals übrigens Bernd Huneke.

Auch 2006 kam das Frauenteam des deutschen Rekordmeisters in die Arena, und zwar im Achtelfinale des DFB-Pokals. Und endlich durften Martina Müller und Co. den ersten Arena-Sieg feiern. Mit 5:4 gewann der VfL im Elfmeterschießen, nachdem es zuvor 0:0 gestanden hatte. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte übrigens Inga Kappel, die in der Saison 2006/07 acht Bundesligaspiele für Wolfsburg absolvierte und jetzt für den Zweitligisten SV Meppen aufläuft.

Dann war die VW-Arena einige Jahre für die Fußballerinnen passé. Erst in der vergangenen Saison, jetzt unter Cheftrainer Ralf Kellermann, zogen die Frauen wieder auf die andere Seite des Kanals. Durch 2:1-Siege gegen den russischen Meister FK Rossiyanka (Tore durch Alexandra Popp und Müller) sowie Arsenal London (Treffer durch Selina Wagner und Nadine Keßler) zog der VfL im Frühjahr 2013 ins Champions-League-Finale ein.

Und am 12. Mai des Vorjahres dann der Höhepunkt: Vor knapp 6000 Zuschauern schossen Müller (2), Conny Pohlers und Keßler den VfL in der VW-Arena gegen Bad Neuenahr zum ersten deutschen Meistertitel. Am Sonntag will der Titelverteidiger mit einem weiteren Erfolg in der Arena wieder den Einzug ins CL-Finale perfekt machen.

dik

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