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„Unglaubliche Energieleistung“

Frauenfußball „Unglaubliche Energieleistung“

Wahnsinn! Irre! Abgefahren! Die VfL-Frauen sind erneut Champions-League-Sieger, haben als erstes deutsches Team den Titel verteidigt. Jubel, Trubel, Heiterkeit unterm Nachthimmel von Lissabon. Nach dem 4:3 gegen Tyresö gab‘s bei Poppi, Lulle und Metti kein Halten mehr.

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Rückschlag: Marta (nicht im Bild) hatte den Ball von halblinks im Strafraum ins lange Eck gezirkelt, VfL-Torfrau Almuth Schult kommt nicht ran.

Quelle: dpa/CP24

Dabei schien es nach der ersten Halbzeit nicht so, als ob es gut 45 Minuten später solche tollen Bilder geben könnte. 0:2 lagen die Wolfsburgerinnen hinten, aber dann drehten Alex Popp, Martina Müller, Verena Faißt und abermals Oldie Müller die Partie. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stürmerin den VfL zum Königsklassen-Titel geschossen.

„Ein unglaubliches Spiel, eine unglaubliche Energieleistung meiner Mannschaft“, lobte VfL-Erfolgstrainer Ralf Kellermann, der mit seiner Aufstellung gepokert - und die eigentlich verletzte Josephine Henning (Muskelfaserriss) von Beginn an gebracht hatte. Dabei hieß es, dass die Abwehrspielerin in dieser Saison nicht mehr spielen kann. Luisa Wensing durfte dafür wieder hinten rechts ran, Noelle Maritz flog aus der Startelf. Am Ende war alles richtig, was der Coach da aus dem Hut gezaubert hatte. „Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt: ,Das kann doch nicht sein, das ist ein Finale, da müsst ihr mehr investieren‘.“

Sie bleiben die Königinnen Europas – und das nach einem Wahnsinns-Finale! Mit 4:3 (0:2) gewannen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg das Endspiel der Champions League gegen Tyresö FF aus Schweden und verteidigten damit den Titel.

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Seine Mädels hörten ihm offenbar gut zu - und drehten ein fast verloren geglaubtes Spiel. „So eine Partie habe ich noch nie erlebt. Das Ding hat Nerven gekostet, schließlich ging es rauf und runter. Aber wir hatten gottseidank das glücklichere Ende“, jubelte Kapitänin Nadine Keßler, die nach dem Triumph von London im vergangenen Jahr gestern Abend in Lissabon den Pott in den Nachthimmel heben durfte. Ein Moment der Glückseligkeit und der Start einer langen Party-Nacht.

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