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Umstrittenes Siegtor: Medjedovic ist‘s egal

Fußball-Regionalliga: VfL Wolfsburg II Umstrittenes Siegtor: Medjedovic ist‘s egal

Last-Minute-Sieg für Fußball-Regionalligist VfL Wolfsburg II gegen den BSV Rehden: In der Schlussminute machte Dino Medjedovic mit dem 1:0 (0:0) den Dreier perfekt - ein Tor, das für viel Diskussionsstoff sorgte.

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Erzielte das Siegtor für den VfL II: Für Dino Medjedovic war's bereits der sechs Saisontreffer.

Quelle: Sebastian Bisch

Nach dem Siegtreffer war die Aufregung auf Seiten der Gäste groß. Grund: Beim Einwurf des VfL durch Robert Schick war nur wenige Meter vom Wolfsburger entfernt ein zweiter Ball im Spielfeld. Die BSV-Spieler rechneten mit einer Unterbrechung durch die nicht immer sicher wirkende Schiedsrichterin Susann Kunkel. Doch der Pfiff blieb aus, Hilal El-Helwe passte zu Medjedovic, der sicher verwandelte. Kurz zuvor hatte Schick den überzähligen Ball ins Aus befördert. „Da darf die Schiedsrichterin nicht weiterspielen lassen“, ärgerte sich BSV-Coach Alexander Kiene nach dem Schlusspfiff. „Ein irregulärer Treffer.“

VfL-Coach Ismaël dazu: „Sie hat weiterspielen lassen, soll ich mich dafür entschuldigen?“ Und: „Wir waren bis zur Schlussminute konsequent, haben deswegen auch verdient gewonnen.“ Torschütze Medjedovic hatte die Situation mit dem zweiten Ball überhaupt nicht wahrgenommen. „Im Endeffekt ist es auch egal, wir haben das Tor gemacht, die Schiedsrichterin hat es gegeben“, war Medjedovic glücklich. Dieser Last-Minute-Treffer war übrigens bereits das sechste Saisontor des Österreichers.

Pablo Thiam, Sportlicher Leiter der Bundesliga-Reserve, kommentierte die Entstehung des Tores nicht, sagte nur: „Wir wussten, dass es gegen Rehden ein hartes Stück Arbeit wird. Aber wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt, daher geht der Sieg in Ordnung.“

dik

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