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TSV II: „Teil der Mannschaft war nicht kreisligatauglich“

Fußball TSV II: „Teil der Mannschaft war nicht kreisligatauglich“

Im dritten Teil unseres Saisonrückblicks der Fußball-Kreisliga Wolfsburg geht‘s um die Mannschaften, die bis zum Saisonende um den Klassenerhalt zittern mussten.

In der Hinrunde sah’s gar nicht schlecht aus beim TSV Sülfeld (11. Platz, 32 Punkte, 51:62 Tore), doch nach der langen Winterpause kam der Absturz – die Sülfelder gerieten immer mehr in den Abstiegssumpf. Also zogen die TSV-Verantwortlichen die Reißleine und entließen Trainer Udo Wadephul – Spartenleiter Günther Schuster und Uwe Senger übernahmen das Training. „Wir haben das Ruder nochmal rumgerissen und die gesamte Mannschaft hat gut mitgezogen“, lobte der TSV-Vorsitzende Gisbert Frantz. Für die neue Spielzeit setzt sich der TSV höhere Ziele – auch wegen der Verpflichtung von Trainer Waldemar Josef (zuletzt STV Holzland).
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Der TSV Ehmen (12., 30 Punkte, 55:59 Tore) musste vor der Saison acht Abgänge verschmerzen und tat sich von Anfang an schwer. „Wir haben zu viele Gegentreffer durch individuelle Fehler kassiert“, monierte TSV-Trainer Emanuele Ficara. Auch mussten die Ehmer zu oft einem Rückstand hinterherlaufen. Durch die Verstärkungen mit Torwart Paul Späth (SSV Velstove) sowie den beiden Stürmern Stefan Schulz (SV Brome) und Marvin Gall (eigene A-Jugend) hoffen die Ehmer, in der nächsten Spielzeit wieder weiter oben eine Rolle spielen zu können.
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Beim SSV Kästorf/Warmenau (13., 28 Punkte, 32:61 Tore) hatte man sich wesentlich mehr erhofft. „Wir sind total unzufrieden – aber auch froh, dass wir wenigstens den Klassenerhalt noch geschafft haben“, berichtet SSV-Trainer Donato Sciaraffia. Das Hauptproblem: Die Kästorfer konnten nicht einmal hintereinander mit derselben Elf auflaufen. „Und der Zug zum Tor hat gefehlt“, fügt der Coach hinzu. Mit drei Verstärkungen aus der eigenen A-Jugend sowie mit dem Mittelfeldspieler Giuseppe Cristallo (SV Rühen) hofft der SSV, nächste Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.
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„Ein Teil unserer Mannschaft war einfach nicht kreisliga-tauglich“, musste Christian Wosnitza, Spielertrainer des TSV Wolfsburg II (14., 22 Punkte, 56:75 Tore), zugeben. Vorne waren die Laagberger immer für ein Tor gut, aber dafür kassierten sie hinten auch ordentlich Gegentreffer. Wosnitza: „Das Umschalten von Angriff auf Abwehr hat nicht so geklappt.“ Der Trainer hört aus privaten Gründen auf und übergibt sein Amt an Gianluca Scalogna (vorher VfR Eintracht Nord II).
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„Es hat teilweise an den Grundlagen gemangelt“, so Dirk Kiwitt, der das Traineramt beim SV Brackstedt (15., 11 Punkte, 35:111 Tore) in der Winterpause von Markus Herbst übernommen hatte. „Der Wille und die Einsatzbereitschaft haben bei einigen nicht gepasst“, kritisierte der Coach. Durch mangelnde Trainingsbeteiligung ließ bei den Brackstedtern gegen Spielende oft die Kondition nach und es wurden unnötige Gegentore kassiert. Kiwitt: „Außerdem hat uns ein echter Führungsspieler gefehlt, der das Team auch bei Rückständen wieder aufbaut.“ Nun soll ein sofortiger Anlauf Richtung Wiederaufstieg genommen werden – allerdings ohne Christian Pavulins und Christoph Imiela, die beide zum SSV Vorsfelde II wechseln.

isi

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