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Pahlmann sagt mit Doppelpack tschüs

Wolfsburger Streifzug Pahlmann sagt mit Doppelpack tschüs

Ein Torjäger, der auch in neuer Rolle trifft, ein Bezirksligist, der sich für die kommende Saison rüstet, und ein Wespe-Urgestein, das sich nach 16 Jahren mit einem Doppelpack verabschiedet – der Wolfsburger Streifzug.

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„Du spielst heute mal Sechser“ – das war die Ansage für Daniel Dürkop, Stürmer des VfR Eintracht, am Sonntag vor der Partie gegen den MTV Gifhorn II. Dem Bezirksliga-Torjäger kam’s wie gerufen. „Ich wollte die Position schon immer mal spielen“, so Dürkop, der die ungewohnten Freiheiten auf dem Platz gnadenlos ausnutzte, beim 4:1 gleich dreimal traf. Der Matchwinner klärt auf: „Ich bin ja gelernter Mittelfeldspieler. Das ist wie Fahrradfahren – das verlernt man nicht.“ Dürkop als Sechser – Fortsetzung folgt in der kommenden Saison? „Wer weiß“, so der VfR-Kicker, „vielleicht wird das jetzt meine neue Position.“

Das Ziel, die Saison als bester Aufsteiger zu beenden, hat der TSV Wolfsburg erreicht. Mehr noch: Die Laagberger kamen als bester Wolfsburger Bezirksligist ins Ziel. „Damit können wir zufrieden sein“, sagt TSV-Coach Karim Zaibi, der sich aber nicht locken lässt, dass sein TSV in der kommenden Spielzeit ein heißer Meisterkandidat ist. „Meister zu werden, wird nicht nochmal so einfach wie in dieser Saison. Viele Teams rüsten auf, da werden die Karten neu gemischt“, ist Zaibi überzeugt. Er selbst macht da keine Ausnahme. Erster Neuzugang ist Fernando Belfort vom Staffelkonkurrenten FC Wolfsburg.

Als der Verein vor 16 Jahren aus der Taufe gehoben wurde, war er schon dabei. Am Sonntag machte Andreas Pahlmann, Sportchef der AZ/WAZ, sein letztes Spiel für den FV Wespe Wolfsburg, Aufsteiger der 1. Kreisklasse. Und der 42-Jährige ließ sich zum Abschied nicht lumpen, steuerte zum 4:1-Sieg bei Nordsteimke II zwei Tore bei. „Wir wollten ihm einen schönen Abschied bereiten – besser hätte es nicht laufen können“, meinte Wespe-Trainer Jim Fack, der dem Wespe-Urgestein mit der Auswechslung in der 89. Minute nochmal einen besonderen Moment verschaffte. Künftig spielt Pahlmann bei den Altsenioren des VfL Wolfsburg. „Ich hoffe aber, dass er ab und an mal bei uns vorbeischaut“, so Fack.

Jetzt ist es amtlich: Weil nur ein Wolfsburger Bezirksligist absteigt, steigt neben Meister DJK auch der TV Jahn Wolfsburg aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga auf. „Dafür gibt es nur ein Wort – phänomenal!“, sagt Jahn-Trainerin Susanne Reidt, die ihr erstes Jahr im Herren-Bereich gleich mit einem Aufstieg krönt. Fast die komplette Mannschaft trainierte sie in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend. „Für die Truppe ist der Aufstieg wichtig. Jetzt kann sie eine Liga höher beweisen, wo sie steht“, sagt sie. Einen Vorgeschmack gibt’s heute im Qualispiel zur Stadtmeisterschaft gegen den neuen Staffelkonkurrenten TSV Heiligendorf.

api

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