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Meisterschaft kam Mörse zu früh

Wolfsburger Streifzug Meisterschaft kam Mörse zu früh

Ein tiefer Griff in die Motivationskiste, ein Meister, der gern noch eine Woche bis zum Titelgewinn gewartet hätte, und ein Interims-Trainer, der noch ein Jahr dranhängt – der Wolfsburger Fußball-Streifzug.

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Sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone hat Bezirksoberligist SSV Vorsfelde nach dem 5:0 gegen Peine. Auch dank eines tiefen Griffs von Holger Ballwanz in die Motivationskiste. „0:2“ hatte er vorher kommentarlos an die Tafel geschrieben. Gemeint war das Hinspiel-Ergebnis. Als Marcel Csehan dann eine Großchance nach der anderen versiebte, legte Ballwanz in der Pause nochmal nach. „Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn nicht eher vom Platz lasse, bis er sein Tor macht – und wenn es bis morgen früh dauert“, klärte der Coach hinterher auf. Das wirkte. Gleich in der 46. Minute schoss Csehan den ersten seiner zwei Treffer. Eine gute Ausbeute. „Er hätte aber auch mit einem einzigen Spiel Torschützenkönig der Liga werden können“, so Ballwanz schmunzelnd.

Es war das erste Mal, dass die spielfreie TSG Mörse ihrem Meister-Konkurrenten SSV Vorsfelde II die Daumen drückte. Und dann war es auch noch vergeblich. Das 0:1 der Eberstädter in Wendschott bescherte dem Team von Coach Uwe Otto den Kreisliga-Titel. Zu früh für den Geschmack der Mörser, die die Partie teilweise am Spielfeldrand verfolgten. „Wir wären natürlich lieber auf dem Platz Meister geworden“, meinte Co-Trainer Marcel Funicelli. Sei’s drum. Nach dem Schlusspfiff wurde der Coach erst informiert, dann ging’s auf seine Terrasse. Funicelli: „Da wurde noch das eine oder andere Meister-Bier getrunken.“

Bei Lupo/Martini Wolfsburg ist er quasi der Franz Beckenbauer: Alessandro Rossi. Wann und wo immer es in den vergangenen Jahren bei den Italienern brannte, sprang das Vorstandsmitglied als Interims-Trainer ein. So war es auch im vergangenen September bei der Reserve, die er in der Kreisliga seitdem bis auf Rang vier geführt hat. Jetzt hängt Rossi sogar ein Jahr dran. Ein Jahr, das von einem Umbruch geprägt sein wird. „Wir werden die Mannschaft deutlich verjüngen“, kündigt er an.

Denkbar knapp, denkbar unglücklich verlor der TV Jahn Wolfsburg das Gipfeltreffen in der 1. Kreisklasse gegen die DJK mit 0:1. Der Truppe um Spielercoach Bruno Akrapovic ist der Titel wohl nicht mehr zu nehmen. Für Jahn gilt es, den zweiten Platz, der womöglich auch zum Aufstieg reicht, zu halten. Und heute (18 Uhr) könnte im Duell beim einzigen Verfolger FV Wespe schon eine Entscheidung fallen. „Uns reicht ein Punkt. Aber wir werden voll auf Sieg spielen“, meint Jahn-Trainerin Susanne Reidt. Damit auch der Zweite aufsteigt, darf neben dem TSV Hehlingen aber kein weiteres Wolfsburger Team aus der Bezirksliga absteigen.

api

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