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Als sich Sandkamp II den Titel angelt, ist der Trainer fischen

Fußball – Die Meister Als sich Sandkamp II den Titel angelt, ist der Trainer fischen

Lange wurde gezittert, doch am Ende durfte der SV Sandkamp II die Meisterschaft in der 2. Fußball-Kreisklasse Wolfsburg feiern. Erst am vorletzten Spieltag kam es zum Endspiel gegen den Tabellenzweiten FC Wolfsburg II: Die Sandkämper brauchten einen Sieg, um Platz eins zu verteidigen.

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Der SV Sandkamp II, Meister der 2. Kreisklasse: (h. v. l.) Dirk Grauerholz, Fabian Mann, Patrick Thiel, Martin Thiel, Alexander Stoßberg, Christof Dengel, Christoph Bormann, Geradino Cerone, Alfred Siegmund, Michael Stoßberg, (M. v. l.) Jürgen Schell, Paul Sauer, Alexander Lich, Danny Rummel, Kevin Wede, Toni Weber, (v. v. l.) Antonio Gualato und Mark Bolduan. Kl. Bild: Alberto Espinosa.

Lange sah es danach aus, als würde der SVS auf der Zielgeraden die Meisterschaft verspielen – bis zur 85. Minute lagen die Sandkämper mit 1:2 hinten. Dank zweier Last-Minute-Tore war der Titel aber so gut wie sicher – der SVS brauchte nur noch einen Punkt gegen Schlusslicht Neindorf/Almke II, machte mit einem 4:1 alles klar.
Kurios: SVS-Trainer Daniel Siegmund weilte während der heißen Phase der Saison im Angelurlaub in Norwegen. „Ich musste mir schon einige Sprüche anhören, dass ich beim eigentlichen Aufstieg gar nicht da war“, so der Coach schmunzelnd.
Dafür war er beim Highlight der Saison dabei: Alberto Espinosa erzielte in der Partie gegen Barnstorf II mit einen Fallrückzieher aus 16 Metern direkt ins Tordreieck ein echtes Traumtor. „Hätten wir das gefilmt, wäre es bestimmt Tor des Monats geworden“, schwärmt Siegmund noch heute.
Auch ansonsten war der Coach mit seinem Team mehr als zufrieden. „Ich bin stolz darauf, dass wir keinen einzigen Platzverweis hinnehmen mussten“, lobt der Trainer. Neben der Disziplin stand die Kameradschaft ganz oben auf der Liste des Meisters. Siegmund: „Wir sind quasi eine große Familie, unternehmen auch privat viel zusammen.“ Ein Großteil der Mannschaft kennt sich schon seit Kindheitstagen an - die Spieler sind entweder verwandt oder befreundet. Der Coach: „Ich lege viel Wert auf den Charakter – wer nicht reinpasst, wird aussortiert!“

isi

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