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Überragende Rückrunde lässt den FC II aufsteigen

Fußball-Kreisliga Überragende Rückrunde lässt den FC II aufsteigen

Mit einer konstanten Saison und lediglich zwei Niederlagen sicherte sich der ESV Wolfsburg die Meisterschaft in der 1. Fußball-Kreisklasse. Gemeinsam mit dem FC Wolfsburg II und Rot-Weiß Wolfsburg steigen die Eisenbahner in die Kreisliga auf. Mehr dazu im ersten Teil des Rückblicks auf die abgelaufene Spielzeit.

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Der Konkurrenz meist einen Schritt voraus: Der FC Wolfsburg II (r.) sicherte sich Platz zwei und damit den Aufstieg.

Quelle: Photowerk (gg/he)

Nach einer überragenden Hinserie ohne Niederlage strauchelte der ESV Wolfsburg zu Beginn der Rückserie etwas. Es gab drei Spiele ohne Sieg. Dann fingen sich die Eisenbahner wieder und ließen sich auf ihrem Weg zum Titel nicht mehr stoppen. Besonders die Defensive mit nur 21 Gegentreffern war stark. „Die Viererkette hat gut gestanden und wenig zugelassen“, lobt ESV-Coach Edgar Sachs, der als Trainer aufhört und das Amt an Co-Trainer Willi Schell weitergibt. „Willi kennt die Jungs gut und ist ein neuer, junger Trainer“, so Sachs, der seinem Team in der Kreisliga einiges zutraut: „Die Mannschaft hat die Qualität, um nicht unten reinzurutschen.“

Nach dem Umbruch mit vielen jungen Spielern, die vom TV Jahn Wolfsburg zum FC Wolfsburg II dazustießen, musste sich der Kreisklassist neu finden. „Wir haben in der Hinrunde noch das eine oder andere Spiel unnötig verloren“, erinnert sich Coach Frank Helmerding, der das Team zusammen mit Oliver Treitl leitete und nun gemeinsam mit ihm das Bezirksliga-Team übernimmt. Die Reserve coachen Franco Lecinena und Florian Heitmann. In der Rückserie zeigten die Wolfsburger, dass sie reif für die Kreisliga sind, gewannen alle 14 Spiele. Helmerding: „Überragend.“

Als feststand, dass der Aufstieg für Lupo/Martini III nicht möglich ist, weil das eigene Kreisliga-Team den Aufstieg in den Bezirk nicht packen würde, ließen die Italiener zeitweise etwas nach, verloren so den Kampf um Meisterschaft und Rang zwei. „Da war die Motivation weg. Zudem hatten wir dann auch noch etwas Verletzungspech“, begründet Coach Dennis Bonanno, der ansonsten jedoch sehr zufrieden mit seiner Mannschaft war. Besonders stark war die Offensivabteilung der Italiener, die 135 Treffer erzielte. Lukas Elling wurde mit 44 Treffern Torschützenkönig, und auch Kapitän Marcel Fischer erzielte 28 Tore.

Nachdem Neu-Spielertrainer Irvan Vokshi eine kurze Eingewöhnungszeit gebraucht hatte, um der Mannschaft seine Philosophie näherzubringen, entwickelte sich Rot-Weiß Wolfsburg zum Favoritenschreck, holte sowohl gegen Meister ESV als auch gegen Lupo/Martini III jeweils vier Zähler. Zudem starteten die Rot-Weißen mit sechs Siegen ins neue Jahr und brachten sich somit im Kampf um den Aufstieg in eine gute Position. Am Ende waren sowohl die Konstanz in der Rückserie als auch eine sicher stehende Defensive ausschlaggebend für den Sprung in die Kreisliga.

Der SSV Kästorf/Warmenau II hat als Aufsteiger von Beginn an die Liga aufgemischt und sich nach oben orientiert. „Wir können zufrieden sein“, so SSV-Coach Giuseppe Cristallo, der fand: „Wir hätten sogar noch ein paar Punkte mehr haben können.“ In der kommenden Saison wird sein Team als erste Herren starten - dann jedoch ohne Top-Torjäger Calogero Carlino (erzielte 38 Treffer), der zum WSV Wendschott wechselt. Cristallo ist sich jedoch sicher: „Wir werden wieder eine schlagkräftige Truppe zusammenhaben.“

isi

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