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Trainer erwartet eine Trotzreaktion

Frauenfußball Trainer erwartet eine Trotzreaktion

Katerstimmung bei Wolfsburgs Bundesliga-Fußballerinnen: Nach dem Aus im DFB-Pokal ist klar, dass der Triple-Sieger aus der vergangenen Saison nicht alle drei Pokale verteidigen wird. Doch aus der Enttäuschung heraus erwartet VfL-Trainer Ralf Kellermann eine Trotzreaktion: „Wir müssen uns jetzt einmal durchschütteln und dann in zwei Wettbewerben voll angreifen.“

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Das muss verdaut werden: Die VfL-Fußballerinnen (M. Nilla Fischer) sind mit einem 0:1 in Frankfurt aus dem DFB-Pokal ausgeschieden - Trainer Ralf Kellermann (r.) erwartet eine Trotzreaktion.

Das 0:1 beim FFC Frankfurt im Pokal-Achtelfinale hallt noch nach. „Es tut echt weh“, sagt Kellermann. Und: „Es kann schon sein, dass wir eine Zeit brauchen, um das zu verarbeiten.“

Die Gelegenheit bekommt der VfL jetzt. Am nächsten Wochenende finden Länderspiele statt. „Für den Kopf ist es vielleicht ganz gut so. Da können wir etwas durchatmen“, so der Trainer. „Aber ich hätte gern alle Spielerinnen bei mir. Dann habe ich alles im Griff, was mit ihnen passiert, und wir könnten uns optimal vorbereiten. Zumal gerade die Nationalspielerinnen mal im Kopf runterfahren müssten.“

Das erneute Triple ist futsch - für Kellermann ist es schade, aber keine Katastrophe. „Wenn ich auf die Bundesliga-Tabelle schaue, die noch ein bisschen schief ist, und an die Champions-League-Spiele denke, mit denen es im nächsten Jahr mit dem Viertelfinale weitergeht, ist alles in Ordnung. Der DFB-Pokal hat für mich nicht die hohe Wertigkeit wie die anderen beiden Wettbewerbe. Da wollen wir weit kommen“, gibt sich der Coach schon wieder kämpferisch.

Die Königsklasse (am Donnerstag ist die Auslosung fürs Viertel- und Halbfinale) ist erst einmal weit weg. In der Bundesliga geht‘s in zwei Wochen weiter. Kellermann schmunzelnd: „Ich hätte gerade jetzt nichts dagegen, wenn wir am nächsten Sonntag schon gegen Essen gespielt hätten. Aber so oder so sollten wir bis Weihnachten alle drei Ligaspiele gewinnen.“

rs

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