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TV Jahn: Guter Start, bitteres Ende

Tennis-Landesliga TV Jahn: Guter Start, bitteres Ende

Seinen Humor hat Milan Pesicka nicht verloren, wenngleich es sich angesichts des bitteren Abstiegs des TV Jahn aus der Tennis-Landesliga vielleicht eher um Galgenhumor handelt. „Wir haben die Sommersaison gut angefangen und schlecht beendet“, so Wolfsburgs Trainer. „Andersherum wäre es besser gewesen…“

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Verletzt: Kapitän Julius Henneke stand dem TV Jahn Wolfsburg in der Abstiegssaison nicht wie gewünscht zur Verfügung.

Quelle: Gero Gerewitz

Nach zwei Spieltagen führten die Jahner die Tabelle noch an. „Danach haben wir die Liga vielleicht etwas unterschätzt“, sagt Pesicka. Ein Fehler, denn: „Die Staffel war in diesem Jahr relativ stark und ausgeglichen.“

Das musste seine Mannschaft im Derby beim Aufsteiger TC Fallersleben erfahren. „Im Nachhinein betrachtet war es das Schlüsselspiel“, sagt Pesicka. Sein Team verlor überraschend mit 1:5. „Einige von uns hatten keine gute Tagesform“, erinnert sich Wolfsburgs Coach. „Zudem fingen da die Probleme von Julius Henneke an.“

Der Kapitän hatte fortan mit Schulter- und Rückenschmerzen zu kämpfen, kam nur noch sporadisch zum Einsatz. „Das war bitter“, so Pesicka. Zumal sein Sohn Marek (studiert in den USA) diesmal gar nicht zur Verfügung stand, Philip Müller berufsbedingt nicht so gut aufspielte wie gewohnt. So ging‘s für den TV Jahn in der Tabelle kontinuierlich bergab. Trotzdem wurde bis zum letzten Spieltag gehofft, Wolfsburg siegte beim TC Sommerbostel mit 5:1. Pesicka: „Damit hatten wir alles für ein Happy End getan.“

Weil Vizemeister TG Hannover beim abstiegsbedrohten TSC Göttingen jedoch nicht über ein 3:3 hinauskam, muss Wolfsburg runter. „Wir machen aber niemandem einen Vorwurf, hätten es vorher aus eigener Kraft schaffen können“, so Pesicka. „Und man kann nicht sagen, dass unser Abstieg unverdient ist.“

nik

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