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Stark: Ohne Niederlage zum Titel

Fußball – Die Meister Stark: Ohne Niederlage zum Titel

Parsau. Was für eine Saison für die Altsenioren der SG Parsau/Bergfeld/Borussia Wendschott: Ohne Niederlage wurden die Oldies Meister der 2. Fußball-Kreisklasse, kassierten nur zwei Gegentore - und ließen die Konkurrenz weit hinter sich.

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Meister der 2. Altsenioren-Kreisklasse Wolfsburg: Die SG Parsau/Bergfeld/Wendschott mit (h. v. l.) Carsten Schröck, Andre Geiling, Sören Schmidt-Benzer, Karsten Birk, Dirk Hain; (M. v. l.) Betreuer Uwe Heider, Norman Werk, Steffen Wenzel, Maik Böttger, Meik Hecker, Cedric Hecker, Spielertrainer Ralf Heiser; (v. v. l.) Olaf Becher, Julian Geiling, Antonino La Rocca, Matthias Weber, Rolf Heinrichs, Co-Trainer Henning Schulze, Ulrich Höfermann. Es fehlen: André Pauli, Johannes Fiebig, Swen Schwarz, Edgar Cardona Fuentes und Ulrich Wilhein.

„Wir hatten uns das Ziel Aufstieg vorher gesteckt“, berichtet Spielertrainer Ralf Heiser. „Und der Titel war, glaube ich, auch verdient.“ Die Spielgemeinschaft wurde aus der Not geboren. Heiser: „Sowohl Parsau als auch Bergfeld und die Borussia hätten kein eigenes Team zusammenbekommen, da bot es sich an.“ Und das zahlte sich aus, denn die neugegründete SG gab Gas, startete mit sieben Siegen in Folge. „Und das immer ohne Gegentor“, so Heiser.

Großen Anteil daran hatten die beiden Keeper Matthias Weber und Carsten Schröck, die abwechselnd zwischen den Pfosten standen. Insgesamt kassierte die SG nur zwei Gegentreffer, einen davon beim 7:1-Sieg gegen Atletico Wolfsburg. „Der kleinste Atletico-Spieler machte ein Kopfballtor“, erinnert sich Heiser. „Nach dem Motto ‚Nimm Du ihn, ich hab‘ ihn schon‘ haben wir nach einer Ecke geschlafen. Und da war es passiert.“ Gleich in der nächsten Partie gab‘s das 1:1 gegen den WSV Wendschott und damit auch die ersten Punktverluste. Heiser: „Das Unentschieden hatte sich der WSV aber redlich verdient.“

15 der 20 eingesetzten Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein, angeführt von Meik Hecker mit acht Treffern. Zweitbester wurde Antonio La Rocca, der bei nur vier Einsätzen siebenmal hinlangte. „Hätte Toni alle Spiele gemacht, hätte er mit Sicherheit über 20 Buden erzielt“, ist Heiser von den Qualitäten des Italieners überzeugt. „Das hat er ja früher beim SSV Vorsfelde und bei Lupo/Martini gezeigt.“

Oldie im Team ist übrigens Edgar Cardona Fuentes mit 59 Jahren, Andre Geiling ist mit 40 der Youngster. „Der Altersdurchschnitt liegt bei unserer Truppe bei 48 Jahren“, so der Coach. Mit Kapitän Henning Schulze hängt die „gute Seele des Teams“ die Fußballschuhe an den Nagel. Das musste schon vor längerer Zeit Roland „Rolli“ Voland machen, der schwer erkrankt ist. Heiser: „Wir haben diesen Titel auch für Rolli geholt!“

von Dieter Kracht

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