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Stargala ohne Tränen: Abschied für VfL-Asse

Frauenfußball-Bundesliga Stargala ohne Tränen: Abschied für VfL-Asse

Gipfeltreffen der Frauenfußball-Größen, Wiedersehen mit vielen VfL-Urgesteinen: Morgen (15.30 Uhr) gibt es einen Pflichttermin - bei freiem Eintritt. Im Stadion am Elsterweg steigt das Abschiedsspiel für Ex-Nationalspielerin Conny Pohlers und für VfL-Ikone Andrea Wilkens. Birgit Prinz, Silke Rottenberg, Renate Lingor und Petra Damm sind dabei. Unter anderen.

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Abschiedsspiel für Pohlers (l.) und Wilkens (r.): Ein Gipfeltreffen der Frauenfußball-Größen.

Weltklasse und Wegbegleiterinnen, jede Menge Nationalspielerinnen und VfL-Frauenfußballgeschichte spielen in zwei Teams (WAZ berichtete).

Britta Carlson, VfL-Co-Trainerin hatte die Idee gehabt, ein Spiel für Wilkens zu organisieren. „Bei Conny war ja zu dem Zeitpunkt noch nicht klar, ob sie aufhört.“ Dann wurde es ein großes Ding. VfL-Praktikantin Alena Gundel und Ex-VfLerin Navina Omilade knüpften Kontakte. Zusage um Zusage kam. Pohlers sagt: „Ich glaube, wenn man mich gefragt hätte, ob man so ein Spiel machen sollte, hätte ich eher ,Nein‘ gesagt. Aber ich wusste ja von nichts. Und wenn ich jetzt sehe, wer alles kommen wird, dann freue ich mich riesig.“ Ein Tränchen werde sie nicht verdrücken. „Das habe ich ja schon im letzten Pflichtspiel getan. Jetzt ist Lachen angesagt, Freude.“ Pohlers steht für die Neuzeit des VfL, in der es Titel gab.

„Partys habe ich aber auch noch mitgemacht“, weiß Wilkens. Sie steht für das Fundament, kam 2003, just, als die Abteilung des WSV Wendschott zum VfL gewechselt war. Wilkens erlebte die anderen Zeiten hautnah mit. „Ein 1:9 gegen Potsdam war ein negatives Highlight. Toll, wie sich das alles inzwischen weiterentwickelt hat.“ Sie baute weiter mit auf, als sie eigentlich kürzertreten wollte. Mit der Reserve stieg sie zweimal auf, bis in die 2. Liga. „Das war wieder nicht mehr mit dem Beruf zu vereinbaren“, sagt Wilkens und läutete mit ihrem Abschied ungeahnt eine große Gala ein.

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