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Spitzenreiter Neuhaus erwartet Verfolger Badenstedt

Tischtennis Spitzenreiter Neuhaus erwartet Verfolger Badenstedt

Topduell in der Herren-Verbandsliga und Schicksalsspiel in der Damen-Oberliga - zwei Höhepunkte im Wochend-Programm der heimischen Tischtennis-Teams.

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Schicksalsspiel: Ramona Seidel und der MTV Hattorf erwarten im Oberliga-Abstiegskampf den SV 28 Wissingen.

Quelle: Photowerk (bs)

In der Herren-Verbandsliga erwartet Spitzenreiter SSV Neuhaus (23:3 Punkte) den Badenstedter SC (20:6) zu einem vorentscheidenden Match im Kampf um die Krone. Bereits das 8:8 im Hinspiel glich einem Ritt auf der Rasierklinge. Sechs Partien gingen in den Entscheidungssatz, Neuhaus konnte eine 8:5-Führung aber nicht zum Sieg nutzen. In der Rückrunde überzeugte Badenstedt bislang mit 7:1 Zählern. Besonders Spitzenspieler Jan-Helge Petri gilt mit 16:7 Einzelsiegen und auch im Doppel an der Seite von David Salim (14:2-Bilanz) als brandgefährlich. Neuhaus blieb in der Rückrunde mit vier Erfolgen bislang ohne Punktverlust. Kapitän Gabor Nagy: „Oker liegt aber nur zwei Punkte hinter uns. Daher dürfen wir zu Hause gegen Badenstedt unsere Chancen nicht erneut leichtfertig versieben.“

In der Landesliga überzeugte der Tabellenzweite MTV Hattorf (22:4) zuletzt mit einem 9:4-Sieg im Stadtderby gegen Neuhaus II. Nun möchte Hattorf beim Dasseler SC (11:13) nachlegen. Hohen Besuch erwartet der TTC Gifhorn (12:14) mit dem Meisterschaftsaspiranten RSV Braunschweig (23:1). Im Hinspiel verkaufte sich Gifhorn bei der 7:9-Niederlage ausgesprochen teuer. Kapitän Thorsten Jung: „An diese Leistung wollen wir anknüpfen und dem RSV erneut das Leben so schwer wie möglich machen.“

In der Bezirksoberliga liefern sich der Tabellenzweite TTC Wahrenholz (19:7) und der Rangdritte MTV Vorsfelde (17:5) ein heißes Rennen um den Vizemeistertitel. Wahrenholz möchte sich gegen den SV Sandkamp (10:14) mit einem Sieg in Szene setzen, musste sich im Hinspiel allerdings mit einem 8:8 begnügen. Doch die Mannschafts-Umstellung mit Burkhard Hoffmann im mittleren Paarkreuz wirkte sich bislang positiv für Wahrenholz aus. Vorsfelde steht gegen den SSV Neuhaus III (15:11) vor einer heiklen Mission. Denn in Neuhaus war der MTV gegen die wie entfesselt aufspielende SSV-Jungmeute mit 6:9 untergegangen.

Der SSV Radenbeck-Zasenbeck (16:8) ist in der Bezirksliga am Wochenende das Zünglein an der Waage. Der Tabellendritte misst seine Kräfte nämlich mit Spitzenreiter Tischtennis-Freunde Wolfsburg II (21:5) und dessen Verfolger MTV Vollbüttel (20:4). Der TuS Neudorf-Platendorf (13:9) geht als Favorit in die Auseinandersetzung mit Schlusslicht SV Groß Oesingen (4:20). Der SV Brunsrode (12:10) möchte sich gegen die TSG Königslutter (16:10) für die im Hinspiel erlittene 5:9-Niederlage revanchieren.

Zu einem Schicksalsspiel im Abstiegskampf der Damen-Oberliga erwartet der MTV Hattorf (9:17) den SV 28 Wissingen (10:14). Hattorf rangiert auf Tabellenplatz acht (Relegation), kann mit einem Sieg jedoch Wissingen auf den heißen Stuhl verweisen. Allerdings gilt das obere Paarkreuz der Gäste mit Ute Höhle (19:14 Siege) und Imke Kohrmeyer (21:7) gilt als sehr spielstark. Dagegen dürften die Hattorferinnen im unteren Paarkreuz mit Ramona Seidel, Karin Roland oder Verena Kräuter (als Joker-Variante) im Vorteil sein. Hattorfs Mannschaftsführerin Karin Roland mahnt: „Bereits das 7:7 im Hinspiel war nichts für schwache Nerven.“

Gleich zwei knifflige Auswärtsaufgaben haben die Landesliga-Damen des SSV Neuhaus II (15:13) beim MTV Ölsburg (13:15) und beim MTV Duttenstedt (16:14) zu lösen. Gegen Ölsburg gelang Neuhaus II im Hinspiel ein hart erkämpfter 8:5-Erfolg, gegen Duttenstedt setzte es dagegen eine 4:8- Schlappe. SSV-Chefin Sarah Nitsch: „Inzwischen sind unsere Leistungen stabiler geworden, daher wollen wir in beiden Spielen punkten.“

In der Damen-Bezirksoberliga geht es zwischen dem SV Abbesbüttel (9:19) und dem MTV Hattorf II (7:17) um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenverbleib. Hattorf II möchte zudem gegen den VfL Lehre (12:12) und den SV Sandkamp III (9:15) auf Punktejagd gehen. Schlusslicht SV Jembke (4:18) muss gegen den Tabellenvierten MTV Vollbüttel (11:11) mit einer Niederlage rechnen, obwohl Fee-Maresa Müller mit 6:0 Siegen in der Rückrunde in bestechender Form agiert. Auch beim Tabellenzweiten Helmstedter SV (22:4) dürfte für Jembke wohl nichts zu holen sein.

vo

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