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Sophie Scheder: Wolfsburgerin in Olympia-Form

Turnen Sophie Scheder: Wolfsburgerin in Olympia-Form

In der Bundesliga stark wie nie, erstmals eine Medaille bei einem Weltcup und mal wieder Sportlerin des Jahres in ihrer Wahlheimat Chemnitz: 15 Monate vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio läuft es bei der Wolfsburger Turnerin Sophie Scheder so rund wie nie.

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Noch ein Jahr und doch ganz nah: Die Wolfsburger Turnerin Sophie Scheder hat die Olympischen Spiele in Rio fest im Blick, die Vorbereitung läuft auf Hochtouren, die Form stimmt.

Sommer 2016 - das klingt noch weit weg. Für Sportler wie Scheder, für die Olympia in Rio das große Ziel ist, hat die Vorbereitung darauf aber längst begonnen. „Das ist schon jetzt kein langer Weg mehr“, sagt die Sportsoldatin. „In einem halben Jahr musst du schon in Topform sein und alle Sachen drauf haben, die du bei Olympia zeigen willst.“

In Topform ist die Wolfsburgerin, die seit Jahren in Chemnitz lebt, jetzt schon. Beim Weltcup in Sao Paulo erturnte sich die EM-Vierte und WM-Fünfte mal wieder Podestplätze auf höchstem Niveau. Am Stufenbarren gewann sie Silber, am Schwebebalken Bronze. Achtungszeichen an ihren beiden Paradegeräten. Eine Schippe drauf gelegt hatte die 18-Jährige am vergangenen Wochenende in der Bundesliga. Da turnte die Wolfsburgerin nach Aussage ihrer Trainerin Gabi Frehse „den Wettkampf ihres Lebens“ und wurde erstmals Punktbeste der Veranstaltung.

Grenzen auf dem Weg nach Rio setzt die Chemnitzer Übungsleiterin ihrem Schützling jedenfalls nicht mehr: „An Barren und Schwebebalken sehe ich für sie Chancen in Rio. Da kann man schon mal das Finale erreichen. Um eine Medaille zu schaffen, muss aber alles exzellent laufen.“ Eine echte Standortbestimmung wartet ab dem 12. Juni bei den Europaspielen in Baku auf die Wolfsburgerin.

rs

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