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Showdown in Kästorf: SSV empfängt Lupo II

Fußball-Bezirksliga Showdown in Kästorf: SSV empfängt Lupo II

Kästorf. Es kann nur den einen Meister geben: Sowohl der SSV Kästorf, Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga, als auch Lupo/Martini Wolfsburg II hätten es verdient, nach dem direkten Duell am Sonntag (15 Uhr) als Aufsteiger den Weg in die Landesliga anzutreten.

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Gutes Omen für den Titel-Showdown: Kästorf (l. Zdravko Tuzlak, M. Jaron Bräunig) schlug Lupo II (r. Giuseppe Giandolfo) im Hinspiel mit 5:3 - jetzt kommt‘s zum zweiten Duell.

Quelle: Beate Kirchhoff

Aber nur einer kann es am letzten Spieltag schaffen. Die Mannschaft von Georgios Palanis hat zwei Punkte Vorsprung, der SSV-Trainer sagt aber: „Wir wollen gewinnen und werden nicht auf ein Unentschieden spielen.“

Ohne Wenn und Aber treffen die besten Teams der Liga aufeinander: Sämtliche Statistiken untermauern die außergewöhnlichen Saisonverläufe. „Beide Mannschaften haben die Liga dominiert. Es ist das Highlight-Spiel der Saison, es gibt nicht ansatzweise etwas Vergleichbares“, schwärmt Palanis von der Paarung. „Bereits unter der Woche gibt es eine Knister-Stimmung.“

Schon das Hinspiel war eine Ode an den Bezirksliga-Fußball: Kästorf drehte in der zweiten Hälfte einen 1:3-Rückstand und siegte schlussendlich. „Vielleicht ist das 5:3 aus dem Hinspiel ein Vorteil. Lupo weiß, dass wir uns nie aufgeben“, sagt der SSV-Coach. Dieses Mal hat Kästorf Heimrecht und „unsere Fans im Rücken“, so Palanis, der lobende Worte für sein Gegenüber Babis Cirousse findet: „Lupo spielt sehr flexibel und hat viele Variationen.“

Es wird also auch das Duell zweier Taktik-Kenner, die ihre herausragenden Offensivreihen in Stellung bringen müssen. „Das Team, das weniger Fehler macht, wird den Platz erhobenen Hauptes verlassen“, prophezeit Palanis. Für ihn steht aber schon jetzt fest: „Beide Mannschaften haben den Respekt verdient.“

Cirousse: „Ohne Druck ins finale grande“

Wenn am Sonntag (15 Uhr) Lupo/Martini Wolfsburg II zum Titel-Endspiel nach Kästorf reist, dann liegt ganz viel Brisanz in der Luft. In der Partie beim SSV, in der ein neuer Bezirksliga-Meister gekrönt wird, kann das Fußball-Team von Lupo-Coach Babis Cirousse mit einem Sieg die Erfolgsgeschichte des Vereins weiterschreiben, denn: Schon die Erstvertretung hat dieses Jahr den Aufstieg geschafft.

Cirousse geht mit einem Gemisch aus positiven Gefühlen in die Partie: Neugier, Freude, Aufregung. „Aber auch Anspannung ist dabei, keine Frage“, so der Lupo-Trainer, der den Stellenwert dieser ersten Bezirksliga-Spielzeit hervorhebt: „Wir sind eine zweite Mannschaft, das darf man nicht vergessen. Bei uns ist fast alles der Ersten untergeordnet – in dieser Saison sind wir ein wenig mitgeschwommen.“

Für die Zweitvertretung könnte in Kästorf nun der Tag kommen, an dem sie selbst im Rampenlicht steht. „Es wäre schön, Meister zu werden. Denn auch wir haben Außergewöhnliches geleistet“, sagt Cirousse und ergänzt: „Ich hoffe, dass beide Teams die besten Spieler aufbieten können. Beide Kader, alle 40 Spieler haben sich die Bühne verdient.“

Die Wolfsburger gehen mit zwei Punkten Rückstand in die Partie, doch ihr Coach sagt: „Niemand hat dieses Endspiel von uns erwartet, wir gehen ohne Druck in das finale grande. Denn wir müssen nicht Meister werden. Aber wir wollen es.“

Cirousse, der am Sonntag auf die Hilfestellung von Akteuren der Erstvertretung, die den Regionalliga-Aufstieg geschafft haben, verzichtet, hält es letztlich mit einem Philosophen und zitiert Arthur Schopenhauer: „Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen.“

msc

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