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Schnell war‘s nicht

Leichtathletik Schnell war‘s nicht

Die Zeit war nicht gut – aber unzufrieden war Sven Knipphals trotzdem nicht. In 10,54 Sekunden absolvierte der Top-Leichtathlet des VfL Wolfsburg gestern den 100-Meter-Sprint beim internationalen Meeting in Luzern. In seinem Lauf wurde er damit Zweiter, in der Gesamtwertung landete er auf Platz 15.

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Platz 15 in Luzern: VfL-Sprinter Sven Knipphals.

„Keine Ahnung, warum es insgesamt langsam war“, so Knipphals nach dem Rennen, „die Bahn ist eigentlich schnell, der Meeting-Rekord liegt bei 9,86 Sekunden.“ Gestern aber reichten Kemar Hyman von den Cayman-Inseln 10,23 Sekunden für den Gesamtsieg. In Knipphals‘ Lauf war Isiah Young (USA) in 10,46 der Schnellste – auch Superstar Asafa Powell (Jamaica) kam nur auf 10,30 Sekunden. Die anderen deutschen Top-Sprinter blieben ebenfalls unter ihren Möglichkeiten, Julian Reus (Wattenscheid) kam in 10,38 Sekunden ins Ziel, Lucas Jakubczyk (Berlin) in 10,40 Sekunden.

Knipphals nahm den Abend (im Vorprogramm lief er zum Aufwärmen auch bereits die 100 Meter) als „qualitativ hochwertiges Training“, bei dem der „Abstand zu den anderen gleich geblieben ist“. Jetzt geht‘s in die Vorbereitung auf die deutschen Meisterschaften in zweieinhalb Wochen in Ulm – dort werden die Tickets für die EM im August in Zürich verteilt.

apa

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