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„Schlecht wie nie“

Frauenfußball-Bundesliga „Schlecht wie nie“

Geschafft! Zum Abschluss des Jahres hatte VfL-Trainer Ralf Kellermann einen Sieg seiner Mannschaft gegen den SC Freiburg gefordert. Und den haben seine Spielerinnen - trotz ganz schwachen Beginns - mit dem 4:1 eingefahren.

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Matchwinnerin: VfL-Kapitänin Nadine Keßler.

Quelle: Sebastian Bisch

„Die ersten rund 25 Minuten waren wir so schlecht wie noch nie“, gab der Coach nach dem Schlusspfiff zu. „Da haben wir die Emotionen und die Leidenschaft - Dinge, die uns in diesem Jahr so stark gemacht haben - vermissen lassen.“ Und: „Wir haben uns viel zu viele Abspielfehler ohne Not geleistet.“

Der Trainer des Triple-Gewinners hatte es geahnt, denn in den letzten Trainingseinheiten „wurde mir zu viel über Dinge wie die Weihnachtsfeier oder die Sport-Gala in Baden-Baden gesprochen“. In der Pause fand Kellermann dann deutliche Worte - und die haben gewirkt. Der Coach: „Dann ging das Spiel nur noch in eine Richtung, letztlich war es ein verdienter Sieg.“

Auch Kapitänin Nadine Keßler war mit sich und ihren Mitspielerinnen in der ersten Halbzeit gar nicht zufrieden. „Auf jeder Position sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen“, gestand die Nationalspielerin. „Da hatten wir Glück, dass Freiburg nicht das 2:0 macht.“ Nach dem Wechsel waren es dann Keßlers Treffer zum 2:1 und 3:1, die den VfL auf die Siegerstraße brachten. „Natürlich freue mich, aber letztlich ist egal, wer die Tore schießt. Wichtig ist, dass wir mit drei Punkten in den Urlaub gehen.“

VfL-Torhüterin Almuth Schult sah es ähnlich, „denn mit einem Sieg im letzten Spiel macht Weihnachten mehr Spaß“. Das frühe Gegentor wurmte Schult allerdings ein wenig. „Der Ball hatte zwar eine recht komische Flugbahn, das war ein fieses Ding. Aber an guten Tagen kann man so einen Ball auch halten“, gab die Nationalspielerin zu.

dik

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Das Tor, das die Wende brachte: Freiburg-Torfrau Laura Benkarth griff daneben, Nilla Fischer (r.) drückte den Ball über die Linie.

Am Ende gab‘s zum Jahresabschluss einen glatten Sieg - aber der Weg dahin war sehr, sehr mühsam. Mit 4:1 (1:1) gewannen die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gestern Nachmittag ihr Nachholspiel gegen den SC Freiburg. Der Triple-Sieger kam dabei erst nach einer halben Stunde richtig ins Rollen; die Tore vor 575 Zuschauern erzielten Nilla Fischer, Nadine Keßler (2) und Alexandra Popp.

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