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SG Mörse/Sülfeld: Vogel pusht, Revanche glückt

Volleyball: Landesliga Männer SG Mörse/Sülfeld: Vogel pusht, Revanche glückt

Sülfeld/Wolfsburg. Die beiden heimischen Volleyball-Landesligisten verabschiedeten das Punktspiel-Jahr 2016 mit grundsätzlich unterschiedlichen Gefühlen.

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Zwei Spiele, zwei Siege: Für die SG Mörse/Sülfeld (h.) war der letzte Landesliga-Heimspieltag vor der Winterpause ein voller Erfolg.

Quelle: Boris Baschin

Während sich Meister SG Mörse/Sülfeld nach einer kurzen Schwächephase mit zwei Siegen gegen den Wolfenbütteler VC II (3:2) und die SG Lachendorf/Eschede II (3:0) konsolidieren konnte, musste Schlusslicht VfL Wolfsburg II mit den 1:3- Niederlagen gegen den USC Braunschweig IV und den MTV Vechelde zwei weitere Rückschläge hinnehmen.

SG Mörse/Sülfeld - Wolfenbütteler VC II 3:2 (25:22, 19:25, 27:29, 25:16, 15:11). Die SG schöpfte personell wieder weitgehend aus dem Vollen. „Und das hat sich bemerkbar gemacht“, lobte Mörses spielender Spartenleiter Bernd Adolph die Rückkehrer. Im stets knappen Duell mit Top-Team WVC II sorgte vor allem Leif Vogel für den Unterschied. „Leif hat von der Bank aus viele positive Impulse gegeben, hat uns gepusht“, so Adolph, der Vogel nach dem zwischenzeitlichen 1:2-Satzrückstand „einen großen Anteil am Comeback“ zusprach.

SG Mörse/Sülfeld - SG Lachendorf/Eschede II 3:0 (25:21, 25:21, 25:23). Exakt zwei Wochen nach der deutlichen 0:3-Hinspielpleite in Lachendorf nahmen die Mörser Revanche. „Man hat gesehen, dass wir damals sehr ersatzgeschwächt angetreten sind“, so Adolph. Denn diesmal war von einem Sturmlauf der abstiegsbedrohten Lachendorfer wie im Hinspiel keine Spur. „Die knappen Satzergebnisse spiegeln nicht den Spielverlauf wider. Wenn wir mussten, konnten wir immer eine Schippe drauflegen“, berichtete Adolph, dessen Team die Weihnachtspause auf Rang fünf verbringt.

Mörse/Sülfeld: Adolph, Berger, Funck, Kallmeyer, Nebeck, Neumann, Olheiser, Schell, J. Springer, L. Springer, Vogel, Zimberg.

VfL Wolfsburg II - USC Braunschweig IV 1:3 (19:25, 13:25, 25:23, 23:25). Für den Kellerknaller hatten sich die Wolfsburger eine Menge vorgenommen. „Leider hat sich die Anspannung vor dem wichtigen Duell negativ ausgewirkt. Der Druck hat uns nicht gut getan“, erklärte VfL-Spielertrainer Florian Seidel. Vor allem Schwächen in der Annahme und fehlende Mechanismen im Zusammenspiel mit dem lange ausgefallenen Zuspieler Seidel führten dazu, dass der VfL meist der Musik hinterherlief.

VfL Wolfsburg - MTV Vechelde 1:3 (22:25, 13:25, 27:25, 12:25). Vor dem zweiten Spiel gegen die favorisierten Vechelder tauschte Seidel die Mannschaft munter durch. „Wir haben vor allem die Jungspunde aufs Feld gelassen“, so Seidel. Und diese machten ihren Job richtig gut. „Wir haben uns gegen den erfahrenen Gegner trotz der Niederlage sehr gut verkauft.“ Insgesamt fiel das Urteil nach dem punktlosen Heimspieltag aber ernüchternd aus. Seidel: „Mit sechs Punkten Rückstand aufs rettende Ufer befinden wir uns in einer schwierigen Situation. Wir wissen, dass wir nach der Weihnachtspause gleich einige Spiele gewinnen müssen, um drinzubleiben.“

VfL: M. Brinkmann, N. Brinkmann, Drosdowski, Günther, Hübner, Jakubzik, Manglkammer, Müller, Schlaht, Schüler, Seidel, Weigelt.

von Pascal Mäkelburg

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