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Rückkehr zurTriumph-Stätte

Frauenfußball Rückkehr zurTriumph-Stätte

Im November stehen für die VfL-Fußballerinnen entscheidende Cup-Spiele an. Doch vor den Champions-League-Duellen mit Malmö und der DFB-Pokalpartie in Frankfurt muss Wolfsburgs Bundesligist am Sonntag (14 Uhr) die Pflichtaufgabe bei Bayer Leverkusen lösen. „Ich bin mir sicher, dass die Spielerinnen wissen, worum es geht“, sagt Trainer Ralf Kellermann.

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Hier wurde der erste Titel perfekt gemacht: Der VfL gewann im Frühjahr das entscheidende Spiel in Leverkusen, morgen treten die Wolfsburgerinnen wieder bei Bayer in der Bundesliga an.

Leverkusen ist ein besonderes Pflaster für den VfL. „Vor zwei Jahren haben wir dort einen wichtigen Sieg auf dem Weg in die Champions League eingefahren“, erinnert sich der Coach. Und in diesem Frühjahr wurde der VfL bei Bayer faktisch Meister. „Mit der Spielstätte verbinden wir sehr positive Erinnerung“, sagt Kellermann - und er weiß, dass es auch diesmal mit einem Dreier klappen sollte. „Wir haben zwei Punkte zu wenig auf dem Konto und dürfen bis Weihnachten keine Zähler mehr liegenlassen“, fordert der VfL-Trainer.

Das größte Problem in Leverkusen dürfte für die Wolfsburgerinnen der Kopf sein. „Erst Leverkusen, dann folgt die Knallerwoche“, weiß Kellermann um die mögliche Ablenkung. Dabei sei Bayer besser als dessen aktuell schlechter Tabellenplatz. „Wir beurteilen Leverkusen nicht nach dem Stand. Ich werde der Mannschaft eintrichtern, dass sie 100 Prozent Leistung abrufen muss - für den Sieg und damit wir mit einem guten Gefühl in die folgenden Spiele gehen können“, so der Coach.

Große Sorgen davor, dass der Triple-Sieger in Leverkusen nur mit halbem Schaum antreten könnte, macht sich Kellermann nicht: „Wenn man in der Tabelle fünf Punkte Vorsprung hätte, würde man dazu neigen, zu glauben, alles ginge von selbst. Aber wir sind nur Vierter und wollen nächstes Jahr in unserem neuen Schmuckkästchen in der Champions League spielen. Da achten allein unsere Führungsspielerinnen und ich schon darauf, dass kein Prozentpunkt der Konzentration verloren geht.“

rs

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