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Rote Karte, böse Worte und ein wichtiger VfL-Sieg

Frauenfußball Rote Karte, böse Worte und ein wichtiger VfL-Sieg

Jetzt ist das Titelrennen der Frauenfußball-Bundesliga spannend wie nie - nach einem Spiel, das Folgen haben wird. Mit 2:0 (1:0) gewann der VfL Wolfsburg gestern die Nachholpartie gegen Turbine Potsdam. Turbine-Stürmerin Genoveva Anonma flog früh mit Rot vom Platz - nach dem Spiel gab‘s darum böse Worte. Im Raum steht ein Rassismus-Vorwurf.

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Die Führung: Nadine Keßler (M.) schiebt den Ball an Torfrau Anna-Felicitas Sarholz vorbei zum wichtigen 1:0 ein.

Wolfsburg wollte die letzte Chance im Titelrennen nutzen, Potsdam die Top-Ausgangsposition verteidigen - dass es um viel ging, war vor 3200 Zuschauern im VfL-Stadion von Beginn an zu merken. Es gab viele Fouls, viele Verletzungspausen - und einen schnellen Platzverweis. Anonma hatte Noelle Maritz gefoult, die VfL-Bank regte sich auf, die Turbine-Angreiferin zeigte den Mittelfinger und flog vom Platz - möglicherweise nach einer Provokation (siehe Bericht).

Die Überzahl nutzte der VfL zur Führung, Selina Wagner hatte für Nadine Keßler (überraschend doch fit!) prima aufgelegt. Besser wurde die Partie nicht, aber sie blieb spannend - und Wolfsburg hatte die besseren Chancen. Alex Popp scheiterte zweimal per Kopf, Maritz wurde nach schönem Solo erst von Turbine-Torfrau Anna-Felicitas Sarholz gestoppt. Für die Entscheidung sorgte dann der beste Angriff des Abends: Martina Müller spielte den Ball in den Lauf von Keßler, die Kapitän legte quer, Wagner vollendete - die Entscheidung gegen dezimierte Potsdamerinnen, Wagner vergab zweimal die Chance, noch einen Treffer nachzulegen.

In der begradigten Tabelle liegt der VfL jetzt einen Punkt hinter dem Top-Duo Frankfurt und Potsdam - die Entscheidung wird wohl in den beiden ausstehenden Spitzenspielen fallen: Am vorletzten Spieltag (1. Juni) trifft Frankfurt auf Potsdam, eine Woche später erwartet der VfL Frankfurt!

apa

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